Am Samstag, den 11. April 2026, findet im Kaisersaal von Schloss Lichtenberg ein ganz besonderes Konzert statt. Unter dem Titel „Bilder einer Ausstellung“ werden die beiden renommierten Künstler Evgeniya Povolotskaya und Alexey Pudinov das Publikum auf eine musikalische Reise mitnehmen. Das Programm umfasst eine Bearbeitung von Modest Mussorgskis berühmtem Werk, das ursprünglich 1874 geschaffen wurde und als Paradebeispiel für Programmmusik gilt.

Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ ist ein Klavierzyklus, der die Gemälde und Zeichnungen seines verstorbenen Freundes Viktor Hartmann beschreibt. Die Komposition, inspiriert durch den Kunstkritiker Wladimir Stassow, vermittelt den Eindruck eines Rundgangs durch eine Ausstellung, wobei die „Promenade“ als verbindendes Element zwischen den Sätzen dient. Zu den bekanntesten Sätzen gehören „Gnomus“, „Il vecchio castello“ und „Die Hütte auf Hühnerfüßen“. Diese Stücke schildern eindrucksvoll Szenen, die von einem missgestalteten Zwerg bis hin zu einer Hexe reichen, die in ihrer unheimlichen Hütte lebt.

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Die Künstler

Evgeniya Povolotskaya gilt als Vertreterin der russischen Klavierschule und hat sich mit zahlreichen Auszeichnungen einen Namen gemacht. Sie gehört zu einer neuen Generation von Pianistinnen, die mit ihrem virtuosen Spiel das Publikum begeistern. Alexey Pudinov hingegen ist ein musikalischer Kosmopolit, der seit über einem Jahrzehnt mit den Lichtenberger Schlosskonzerten verbunden ist. Gemeinsam werden sie nicht nur die Klänge von Mussorgski zum Leben erwecken, sondern auch Werke von Johannes Brahms und Sergei Rachmaninow sowie die berühmten Polowetzer Tänze von Alexander Borodin präsentieren.

Das Ziel des Konzerts ist es, ein Klangpanorama zu schaffen, das Emotionen weckt und die Fantasie anregt. Es ist nicht nur eine musikalische Darbietung, sondern eine Einladung, die Seele der Musik zu erleben und sich auf eine Reise durch Klang und Bild zu begeben.

Einblick in das Werk

Die bekannteste Bearbeitung von „Bilder einer Ausstellung“ stammt von Maurice Ravel, der das Werk für ein Orchester arrangierte. Mussorgskis Originalkomposition besteht aus verschiedenen Sätzen, die jeweils ein Bild oder eine Szene darstellen. So beschreibt beispielsweise „Bydło“ den schweren, von Ochsen gezogenen Karren, während „Tuileries“ das Bild tobender Kinder im Park schildert. Durch die „Promenade“ wird der Hörer durch die verschiedenen Szenen geleitet, was das Werk zu einem interaktiven Erlebnis macht.

Die Gedächtnisausstellung für Viktor Hartmann, die als Inspirationsquelle für Mussorgski diente, fand im Februar und März 1874 in St. Petersburg statt. Trotz der Tatsache, dass nur drei der vertonten Bilder in dieser Ausstellung nachweisbar sind, gelingt es Mussorgski, mit seiner Musik einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Für diejenigen, die mehr über die kulturellen Veranstaltungen und die russischsprachigen Künstler in Deutschland erfahren möchten, gibt es weitere Informationen auf Kunstplaza. Dort finden Sie eine umfassende Übersicht über Konzerte und Events, die das reiche Erbe der russischen Musik feiern.

Das Konzert in Schloss Lichtenberg verspricht ein unvergessliches Erlebnis zu werden, das die Herzen der Zuhörer berühren wird. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von den Klängen dieser herausragenden Künstler verzaubern!