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Das Bezirksamt Lichtenberg in Berlin hat am 12. September 2025 mit dem Pilotprojekt „Zertifizierte Ehrenamtliche Unterstützungskräfte im Bevölkerungsschutz“ (ZEUS) einen wesentlichen Schritt zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes in der Region unternommen. Ziel des Projekts ist es, engagierte Bürger zur Unterstützung der Bevölkerungsschutzmaßnahmen zu gewinnen. Der Auftakt des Projektes wurde mit großem Zuspruch, insbesondere am Lichtenberger Blaulichttag am 28. Juni 2025, gefeiert. Hier übergab Bezirksbürgermeister Martin Schaefer symbolisch den Staffelstab an die verantwortlichen Organisationen, die das Projekt nun weiterführen werden. Dabei handelt es sich um die Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Berlin-Nordost e. V. und DRK Müggelspree e. V., die sich über die Fortführung des Projekts äußerten und bereit sind, die nächsten Schritte aktiv zu gestalten.

Die Schulung für die ehrenamtlichen Unterstützungskräfte erstreckt sich über sechs Wochenenden und ist kostenfrei. Teilnehmende erlernen dabei praktische Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen: Erste Hilfe, Selbstvorsorge, Verhalten an Einsatzstellen sowie rechtliche Grundlagen sind zentrale Themen der Ausbildung. Nach Abschluss erhalten die Ehrenamtlichen ein offizielles Zertifikat, das sie als qualifizierte Unterstützungskräfte auszeichnet. Diese können in Krisensituationen handlungsfähig werden, etwa bei der Betreuung von Evakuierten, in der Notversorgung, oder als Informationspunkte für Betroffene.

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Die Rolle der Ehrenamtlichkeit

Ehrenamtliche Unterstützung spielt eine zentrale Rolle im Bevölkerungsschutz, gerade in Krisensituationen, in denen staatliche Hilfsleistungen oft personelle Grenzen erreichen. Auf lokale Initiativen wie ZEUS wird deshalb großer Wert gelegt, da sie eine engagierte Gemeinschaft „im Kiez für den Kiez“ schaffen sollen. Zudem werden die Teilnehmenden zu Multiplikatoren in Bevölkerungsschutz-Themen ausgebildet und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Eigenresilienz der Community.

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Die Schulungen umfassen Themen wie Katastrophenschutz im Land und Bezirk, Kommunikation im Krisenfall und die rechtlichen Aspekte des Ehrenamtes, insbesondere Haftungsfragen. Eine Vielzahl von Tätigkeiten ist für die Ehrenamtlichen denkbar, wie zum Beispiel Aufbau von Notunterbringungen, Verpflegungsausgabe, Dolmetschertätigkeit sowie die Unterstützung bei der Verteilung von Hilfsgütern.

Engagement für den Bevölkerungsschutz

Die Johanniter sind eine weitere wichtige Säule im Leben der ehrenamtlichen Helfer und im bundesweiten Rettungsdienst. Ihre Aufgaben reichen von der medizinischen Erstversorgung bis zur Katastrophenhilfe, sowohl im Inland als auch international. So wird ehrenamtliches Engagement auch zur essenziellen Hilfe in Krisen und Katastrophen geschätzt. Für dieses Engagement werden Unterstützer gesucht, die Bereitschaft zur Teilnahme an Aus- und Fortbildungen mitbringen sowie Offenheit und Empathie im Umgang mit Menschen zeigen.

Das Positive an Projekten wie ZEUS ist, dass sie nicht nur die Möglichkeiten für Freiwillige erweitern, sondern auch dazu beitragen, den Bevölkerungsschutz als gemeinschaftliche Aufgabe zu verstehen. Interessierte ab 18 Jahren können sich online über die Schulungsangebote und Möglichkeiten des Engagements informieren und damit aktiv zur Sicherheit im eigenen Wohnumfeld beitragen.

Weitere Informationen über das Projekt ZEUS und die Ehrenamtlichen Unterstützungskräfte finden Sie bei berlin.de, bv-hh.de und johanniter.de.