Kulturhighlights in Berlin: Kunst und Gespräche im Sommer 2025!
Erfahren Sie alles über spannende Veranstaltungen in Berlin: Ausstellungen, Lesungen und Kunst im Stadtraum vom 10.-24. Juli 2025.

Kulturhighlights in Berlin: Kunst und Gespräche im Sommer 2025!
Am 10. Juli 2025 veranstaltet das Bezirksamt Mitte in Berlin eine Reihe von kulturellen Aktivitäten, die die lokale Kunstszene und gesellschaftliche Themen in den Vordergrund rücken. Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger kündigt mehrere spannende Veranstaltungen an, die in den kommenden Wochen in verschiedenen Teilen des Bezirks stattfinden werden. Darunter fallen ein Launch und ein Gespräch zu KISR Leipziger Straße sowie eine Reihe von Workshops, Ausstellungen und Lesungen.
Der erste zentrale Termin ist der Launch und das Gespräch zu KISR Leipziger Straße, das am 21. Juli um 17 Uhr in den Spittelkolonnaden, Leipziger Straße 49, stattfindet. Moderiert von der Kunsthistorikerin Liesa Andres, wird das Event von einem Dokumentationsband begleitet, der kurz vor den Berliner Sommerferien erscheint. Um die Vielfalt der lokalen Kunstszene zu feiern, sind Künstler*innen und Autor*innen eingeladen, ihre Arbeiten und Perspektiven zu teilen. Für weitere Informationen kann die Webseite Kunst im Stadtraum besucht werden.
Vielfalt und Gedenken im Bärenzwinger
Ein weiterer Höhepunkt ist der Thementag im Bärenzwinger Berlin am 19. Juli. Hier werden marginalisierte, queere und antikoloniale Perspektiven auf Trauer und Erinnerung thematisiert. Der Tag beginnt mit einem Workshop unter dem Titel „Collective Threads / Kollektive Fäden“, geleitet von Künstler Joachim Perez, gefolgt von einer Paneldiskussion mit prominenten Stimmen wie Sarnt Utamachote, Francis Seeck und Va-Bene Elikem Fiatsi. Abgerundet wird das Programm um 19 Uhr mit einer partizipativen Performance von Jeremy Wade. Weitere Details können auf der Bärenzwinger Webseite nachgelesen werden.
Zusätzlich findet am 24. Juli eine Lesung mit den Autorinnen Atefe Asadi und Sarah Rauchfuß statt, bei der der Verlust der Heimat und die Rolle der Sprache im Fokus stehen. Diese Veranstaltung wird ebenfalls im Bärenzwinger gehalten und beginnt um 19 Uhr.
Ausstellungen und Führungen
Die Kunstszene Berlins zeigt sich auch in den Ausstellungen, die aktuell und in Kürze stattfinden. In der MiK Jugendkunstschule wird die Ausstellung „Altes Ägypten“ präsentiert, die von der Inklusionsklasse der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule gestaltet wurde. Die Ausstellung ist vom 26. Juni bis zum 10. September geöffnet, mit einer offiziellen Eröffnung am 25. Juni um 11 Uhr.
Des Weiteren wird im Mitte Museum die Ausstellung „Flucht ins Innere – Der Künstler Paul Gurk in der NS-Diktatur“ eröffnet, die vom 18. Juli bis zum 2. November zu sehen sein wird. Hier werden Dokumente, Bücher und Bildwerke des Künstlers Paul Gurk präsentiert. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Informationen zur Ausstellung sind auf der Mitte Museum Webseite zu finden.
Zusätzlich wird eine Führung zum Thema „Jüdisches Leben entlang der Badstraße bis 1945“ angeboten, die am 20. Juli von der Stadtführerin Nirit Ben-Joseph geleitet wird. Der Rundgang beginnt um 14 Uhr und ist ebenfalls ohne vorherige Anmeldung zugänglich.
Queere Kunst im Stadtraum
Parallel dazu findet ein Kunstprojekt der neuen Gesellschaft für bildende Kunst statt, das sich auf queere Stadtgeschichte und -erfahrung konzentriert. Unter dem Titel „flexen, flirren, fantasieren – mapping the queer city“ werden die Ergebnisse des Kunstwettbewerbs „Kunst im Untergrund“ präsentiert. Diese Projekte laufen an mehreren U-Bahnhöfen, darunter Nollendorfplatz, Bülowstraße und Schönhauser Allee, und bieten ein facettenreiches Bild der queeren Kunstszene in Berlin. Die Auftaktveranstaltung fand am 28. Juni statt, während weitere Performances bis in den August geplant sind, darunter „We Are Everywhere“ von Lola von der Gracht.
Das Land Berlin unterstützt diese kulturellen Projekte durch Investitionsmittel und fördert aktiv die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Stadtraum. Damit wird eine transparente Auswahl von Kunstwerken gefördert, die den öffentlichen Diskurs über zeitgenössische Kunst und gesellschaftliche Fragestellungen anregt. Die Informationen zu diesen Förderprogrammen sind auf der Webseite der Kulturverwaltung Berlin zugänglich.