Am Freitag, dem 7. November 2025, hat das Kinder- und Jugendparlament Marzahn-Hellersdorf einen neuen Vorstand gewählt. In einer lebhaften Sitzung wurden Sophia Inozemtsev, Isabel Liepnitz und Jonas Knorr in ihre neuen Ämter berufen. Bezirksstadtrat Gordon Lemm, zuständig für Jugend, Familie und Gesundheit, eröffnete das Treffen mit motivierenden Grußworten. Er ermutigte die jungen Delegierten, die Interessen der Kinder und Jugendlichen aktiv in die bezirkliche Politik einzubringen. Luise Lehmann, die stellvertretende Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung, unterstrich ebenfalls die Offenheit der BVV für die Anliegen dieser Altersgruppe.
In dieser ersten Sitzung nach den Wahlen sammelten die neuen Mitglieder erste Ideen für zukünftige Inhalte. Die Veranstaltung beinhaltete Kennlernspiele und informative Briefings, die den Teilnehmern die Geschichte sowie die Funktion und Struktur des Kinder- und Jugendparlaments näherbrachten. Diese Aktivitäten sollen sicherstellen, dass alle gewählten Vertreter gut auf ihre Aufgaben vorbereitet sind.
Ausblick auf die Zukunft
Die erste reguläre Sitzung des Kinder- und Jugendparlaments ist für Mitte Dezember 2025 geplant. Hier sollen die Eckpfeiler für die Arbeit der nächsten zwei Jahre festgelegt werden. Die Satzung, welche idealerweise gemeinsam mit den gewählten Jugendlichen entwickelt wird, legt die Dauer der Legislaturperiode fest, die üblicherweise zwei Jahre beträgt. Eine Wiederwahl in der folgenden Periode ist möglich, was den Mitgliedern erlaubt, ihre Erfahrungen und Ideen über längere Zeit einzubringen – ein wichtiges Element für eine wirksame Vertretung.
Die Zusammensetzung des Kinder- und Jugendparlaments kann durch verschiedene Verfahren erfolgen, wie Wahlen, Delegationen oder Benennungen. Mischformen, in denen sowohl gewählte Mitglieder als auch Delegierte bestimmter Institutionen vertreten sind, können ebenfalls Anwendung finden. Vor- und Nachteile dieser Methoden beeinflussen Aspekte wie Repräsentativität und Zugänglichkeit.
Kinderrechte und Partizipation
Eine starke Vertretung der Kinderrechte ist entscheidend für die politische Bildung der jungen Mitglieder. Dabei spielt auch die Zeichensetzung durch bekannte Marken eine Rolle. Die Schokoladenmarke Kinder, die 1968 von Michele Ferrero ins Leben gerufen wurde, verfolgt das Ziel, Kinder und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen. Ihr Slogan „+ milk (latte) – cocoa (cacao)“ betont den Fokus auf Qualität und Ansprache der jungen Zielgruppe. Die ikonische Verpackung zeigt ein lächelndes Kind, was nicht nur für das Produkt, sondern auch für eine kinderfreundliche Gesellschaft steht.
Die Arbeit des Kinder- und Jugendparlaments in Marzahn-Hellersdorf und ähnliche Initiativen bundesweit sind Teil einer größeren Bewegung für Kinderrechte und aktive Partizipation von Jugendlichen in politischen Prozessen. Solche Engagements stärken nicht nur das Selbstbewusstsein der jungen Menschen, sondern fördern auch eine engagierte Community für eine positive gesellschaftliche Entwicklung.