Am Abend des 12. Februar 2026 ereignete sich ein tragischer Hochhausbrand in Berlin-Friedrichsfelde, der die Anwohner und Einsatzkräfte gleichermaßen in Atem hielt. In einem 21 Stockwerke hohen Gebäude brach das Feuer gegen 19:56 Uhr aus, und die Feuerwehr wurde unverzüglich alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war die Wohnung in der Dolgenseestraße bereits „in Vollbrand“. Tragischerweise verstarb ein zunächst gerettetes Kind, während mindestens zwei weitere Personen, darunter ein weiteres Kind, schwer verletzt wurden. Die Ursachen des Feuers sind noch unklar.

Die Situation im Gebäude war äußerst angespannt: Starke Verrauchung durchzog das gesamte Treppenhaus, was die Evakuierung von rund 60 Bewohnerinnen und Bewohnern erschwerte. Viele hatten sich selbst gerettet, während andere von den Feuerwehrleuten ins Freie gebracht werden mussten. Die Bergung der Schwerverletzten erfolgte aus dem Flur vor den Wohnungen, wo Reanimationsmaßnahmen erforderlich waren. Rund 170 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen und die Überlebenden in Sicherheit zu bringen. Die Nachlöscharbeiten waren gegen 23:30 Uhr abgeschlossen, und nun stehen die Brandursachenermittlungen sowie die Prüfung der Rückkehrmöglichkeiten für die Bewohner an.

Details zum Brandgeschehen

Der Brand brach, wie berichtet, in der Wohnung im dritten Obergeschoss aus. Laut einem Feuerwehrsprecher wurden alle drei bewusstlosen Personen im Hausflur gefunden, in unmittelbarer Nähe zur Brandwohnung. Besonders besorgniserregend ist, dass die genaue Anzahl der Verletzten zunächst unklar blieb. In der Brandwohnung befanden sich zahlreiche Einrichtungsgegenstände, die die schnelle Ausbreitung des Feuers begünstigten. Die Flammen schlugen beim Eintreffen der Feuerwehr bereits aus den Fenstern, und das gesamte Gebäude war von massivem Rauch betroffen. Glücklicherweise konnte der Bewohner der Brandwohnung sich selbst retten.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, während gleichzeitig geprüft wird, wie viele der Wohnungen unbewohnbar sind. Einige Bewohner könnten möglicherweise in der Nacht zurückkehren. Das Hochhaus, das viele Wohnungen auf jeder Etage beherbergt, ist nicht einsturzgefährdet, was zumindest einen kleinen Lichtblick in dieser dramatischen Situation darstellt.

Statistiken und Prävention

Ein Blick auf die deutschlandweite Brandschadenstatistik zeigt, dass Brände in höheren Geschossen zwar seltener sind, jedoch oft mit größeren Schäden verbunden werden. Die vfdb-Brandschadenstatistik hat über 5.000 Gebäudebrandeinsätze aus den Jahren 2013 bis 2017 erfasst. Küchen sind mit 27 % der Brandentstehungen die häufigsten Brandursachen in Wohngebäuden, was die Notwendigkeit von präventiven Maßnahmen unterstreicht. Die Herausforderungen im Holzbau, wie fortgeschrittene Brandausbreitung, sind ebenfalls ein wichtiger Aspekt, der bei der Betrachtung solcher Unglücke berücksichtigt werden sollte.

Die aktuelle Tragödie in Berlin ist ein Weckruf für alle, sich intensiver mit dem Thema Brandschutz auseinanderzusetzen. Die Feuerwehr und andere Institutionen arbeiten daran, um fundierte Fakten für Entscheidungen im Brandschutz bereitzustellen. Nur durch eine umfassende Datenbasis können zukünftige Brände besser verhindert und die Sicherheit in unseren Wohngebäuden erhöht werden.