Hilferuf der Polizei: 80-jähriger Senior in Berlin vermisst!
Die Berliner Polizei sucht Zeugen für die Vermisstenfälle von Gerd Joachim Sowitzkat und Janusz Matula. Hinweise sind dringend gefragt.

Hilferuf der Polizei: 80-jähriger Senior in Berlin vermisst!
Die Polizei Berlin bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem vermissten Senior Gerd Joachim Sowitzkat, 80 Jahre alt. Herr Sowitzkat wurde letzte Sichtung am Dienstagabend, den 15. Juli 2025, gegen 19:30 Uhr in Rosenthal festgestellt. Er leidet an einer Demenzerkrankung und könnte daher orientierungslos oder hilflos sein. Die Polizei beschreibt ihn als schlank, mit einer Größe von etwa 170 bis 175 cm, kurzen weißen Haaren und einer breiten, langen Nase.
Aktuell trägt er ein blaues T-Shirt, beiges Shorts und schwarze Schuhe der Marke Skechers. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord) in Berlin-Wittenau bittet um Hinweise zum Aufenthaltsort oder zu möglichen Sichtungen seit dem 15. Juli 2025. Hinweise können an die folgende Adresse geschickt werden:
- Am Nordgraben 7, 13437 Berlin-Wittenau
- Telefon: (030) 4664-173400 (Bürodienstzeit)
- Telefon: (030) 4664-171100 (außerhalb der Bürodienstzeit)
- E-Mail: dir1k34@polizei.berlin.de
Weitere Vermisstenfälle in Berlin
Zusätzlich zu dem Fall von Herr Sowitzkat wird auch nach einem weiteren vermissten Senior aus Berlin gesucht. Janusz Matula, 66 Jahre alt, wird seit dem 4. November 2023 in Berlin-Mariendorf vermisst. Er leidet ebenfalls an einer Demenzerkrankung, ist pflegebedürftig und spricht nur gebrochen deutsch. Matula ist ohne Handy und Ausweispapiere unterwegs und ist auf fremde Hilfe angewiesen. Die Polizei hat eine detaillierte Beschreibung von ihm veröffentlicht:
- Größe: 180 bis 185 cm
- Haar: kurze bis mittellange Haare
- Kleidung: blaue Jeans, dunkle Jacke, Kopfbedeckung
Hinweise zu Janusz Matula können an die Polizeidirektion Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-912444 gegeben werden. In dringenden Fällen ist der Polizeinotruf 110 zu wählen.
Vermisstenstatistik und -bearbeitung
Das Bundeskriminalamt (BKA) überwacht und bearbeitet Vermisstenfälle in Deutschland als zentrale kriminalpolizeiliche Stelle. Eine Person gilt bei unerklärlicher Abwesenheit als vermisst, insbesondere wenn eine Gefahr für ihr Leben angenommen wird. Bei erwachsenen Personen besteht grundsätzlich das Recht, ihren Aufenthaltsort zu wählen, solange keine Gefahrenlage besteht. Bei vermissten Minderjährigen wird jedoch immer von einer Gefahr ausgegangen.
Im Jahr 2025 waren über 9.420 Vermisstenfälle im Informationssystem der Polizei (INPOL) registriert, mit täglichem Zugang von 200 bis 300 neuen Fällen. Besorgniserregende Statistiken zeigen, dass 50 % der Fälle innerhalb der ersten Woche aufgeklärt werden können, während rund 3 % der vermissten Personen länger als ein Jahr gesucht werden müssen. Darüber hinaus sind über zwei Drittel der Vermissten männlich, wozu auch viele Kinder und Jugendliche zählen.
Die Polizei nimmt Vermisstenfälle sehr ernst, und die Suche nach vermissten Personen wird mit Hochdruck betrieben, insbesondere wenn es sich um hilflose oder gefährdete Personen handelt. Die Öffentlichkeit wird aufgefordert, gegebenenfalls Informationen weiterzugeben, um zu helfen, diese Menschen sicher zurückzubringen.