Am 28. Juni 2025 absolvierte Hertha BSC ein Vorbereitungsspiel gegen den Ludwigsfelder FC. Die Übertragung des Spiels begann erst kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit, was die Zuschauer nur teilweise über die Anfänge der Partie informierte. Die Berliner Mannschaft, unter der Leitung von Trainer Stefan Leitl, zeigte über weite Strecken eine dominierende Vorstellung, hatte jedoch Schwierigkeiten, diese Überlegenheit in Tore umzumünzen.
Besonders im gegnerischen Strafraum mangelten es Hertha an der nötigen Zielgenauigkeit. In der 75. Minute verfehlte Reese das Tor mit einem ungenauen Schuss, und auch Winkler konnte in der 86. Minute nicht treffen. Ein Lichtblick war Leon Jensen, der im zweiten Durchgang das erste Tor für die Hausherren erzielte und an vielen offensiven Aktionen beteiligt war. Es war zudem das Debüt von Sebastian Grönning und Michael Cuisance für die Alte Dame, die beide jedoch im zweiten Durchgang nicht mehr auf dem Platz waren.
Erfahrungen in der Defensive
Im ersten Abschnitt setzte Trainer Leitl auf eine erfahrene Innenverteidigung mit Linus Gechter, Toni Leistner und Márton Dárdai. Im zweiten Durchgang wurde die Abwehrreihe komplett rotiert. Pascal Klemens, Tim Hoffmann und Niklas Kolbe traten an die Stelle der ersten Mannschaft, wobei Kolbe besonders positiv auffiel. Ein weiteres Highlight war das Comeback von John Anthony Brooks, der nach acht Jahren Abwesenheit zurück zu Hertha kam und an Erwärmungen sowie Passübungen teilnahm.
Insgesamt präsentierte sich die Innenverteidigung von Hertha BSC als qualitativ hochstehend und gab einen vielversprechenden Ausblick auf die bevorstehenden Herausforderungen in der neuen Saison. Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Trainingsauftakt der Mannschaft unter dem Übergangstrainer Michael Hartmann, der sich bereits auf die kommende Saison 2025/26 vorbereitet.
Neuzugänge und Rückkehrer
Die Kaderplanung für die neue Spielzeit nimmt Formen an. Neben den Neuzugängen Sebastian Grönning, Niklas Kolbe, Leon Jensen und Paul Seguin werden auch Rückkehrer wie Julian Eitschberger, Tim Hoffmann und Robert Kwasigroch im Training erwartet. Youngster wie Dion Ajvazi, Kennet Eichhorn und Boris Mamuzah Lum erhalten die Chance, sich zu beweisen, während andere Spieler wie Márton Dárdai und Jón Dagur Thorsteinsson aufgrund internationaler Verpflichtungen fehlen.
Zusätzliche Notizen aus den Trainings zeigen, dass Marten Winkler das Saisonfinale wegen Adduktorenproblemen verpasste und Luca Schuler individuell mit dem Trainer Hendrik Vieth trainiert. Weiterhin fehlen Tjark Ernst und Marius Gersbeck, die individuelle Trainingspläne verfolgen.
Training und Vorbereitung
Der Trainingsalltag von Hertha BSC wird voraussichtlich durch Doppeleinheiten Dienstag und Donnerstag sowie Einzelsessions Mittwoch und Freitag geprägt sein. Besonders am Mittwoch wird eine Trainingseinheit auf dem Hanns-Braun-Platz stattfinden. Eine grundlegende Herangehensweise im Training besteht darin, die Spieler sowohl physisch als auch technisch zu fördern, was essenziell für den Erfolg in der kommenden Saison ist. Die Zielsetzung moderner Trainingsmethoden erstreckt sich über die Verbesserung der physischen, technischen, taktischen und mentalen Fähigkeiten, um die Spieler optimal auf die Herausforderungen des Wettkampfs vorzubereiten, wie 360football.ch zusammenfasst.
Das erste Testspiel unter den neuen Bedingungen gegen den Ludwigsfelder FC zeigt bereits erste Ansätze des künftigen Spielstils. Es ist abzuwarten, wie sich die Mannschaft in den kommenden Wochen entwickeln wird und welche Taktiken Trainer Leitl anpassen wird, um die Probleme im offensiven Drittel zu lösen. Die Vorfreude auf die neue Saison wächst, während die Mannschaft weiterhin hart daran arbeitet, ihre Stärken auszubauen.


