Hase und Volodin holen Gold bei Nebelhorn Trophy in Oberstdorf!
Minerva Hase und Nikita Volodin gewinnen die Nebelhorn Trophy 2025 in Oberstdorf. Ein starkes Eiskunstlauf-Debüt für Berlin!

Hase und Volodin holen Gold bei Nebelhorn Trophy in Oberstdorf!
Minerva Hase und Nikita Volodin haben die Nebelhorn Trophy in Oberstdorf gewonnen. Mit beeindruckenden 221,38 Punkten setzten sich das Berliner Eiskunstlauf-Paar gegen die japanischen Weltmeister Riku Miura und Ryuichi Kihara, die mit 221,03 Punkten den zweiten Platz belegten, durch. Dieses Ergebnis ist besonders bedeutend, nachdem Hase und Volodin im März bei der Weltmeisterschaft knapp hinter den Japanern den zweiten Platz erreicht hatten. Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin landeten auf dem achten Platz mit 180,04 Punkten, während Letizia Roscher und Luis Schuster den 14. Platz mit 142,50 Punkten belegten.
Der Sieg bei der Nebelhorn Trophy markiert den ersten Wettbewerb für Hase und Volodin in dieser Saison. Der Höhepunkt der Saison wird die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo sein. Die Nebelhorn Trophy gehört zur Challenger Serie des Eislauf-Weltverbands ISU und hat sich als eines der Top-20-Events weltweit etabliert. Wie Wikipedia berichtet, wird die Veranstaltung seit 1969 ausgetragen und gilt als einer der ältesten internationalen Eiskunstlaufwettbewerbe.
Leistungen der deutschen Eiskunstläufer
Die Leistungen von Hase und Volodin waren geprägt von einer gefühlvoll-romantischen Musik. Obwohl das Paar insgesamt stark auftrat, konnte Hase den zweiten Sprung der Sprungkombination nicht sauber landen und verzichtete darauf, einen dritten Sprung anzuhängen. Nikita Volodin hingegen führte alle drei Sprünge korrekt aus. Dies war entscheidend für ihren Sieg, insbesondere nachdem Miura bei einem dreifachen Wurf-Rittberger stürzte, was den Japanern wichtige Punkte kostete.
Die Bronze-Medaille ging an die Amerikaner Alisa Efimova und Misha Mitrofanov, die 193,79 Punkte erzielten. Bei den Männern siegte Stephen Gogolev aus Kanada mit 255,06 Punkten. Arthur Wolfgang Mai stellte einen weiteren positiven Akzent für Deutschland dar, indem er den zwölften Platz belegte und erstmals einen dreifachen Axel im Wettbewerb meisterte.
Eistanz und weitere Ergebnisse
Im Eistanz zeigte das deutsche Duo Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan nach dem Rhythmustanz eine starke Leistung und belegte vorläufig den dritten Platz mit 71,73 Punkten. An der Spitze liegen die Briten Lilah Fear und Lewis Gibson, die mit 78,87 Punkten führend sind, gefolgt von den US-Amerikanern Christina Carreira und Anthony Ponomarenko mit 76,11 Punkten. Der Kürtanz im Eistanz findet am Samstag statt und verspricht spannende Wettbewerbe.
Zusammenfassend zeigt die Nebelhorn Trophy einmal mehr die Bedeutung und den Stellenwert des Eiskunstlaufs in Deutschland, sowie die Herausforderungen und Wettbewerbskräfte, die die Athleten meistern müssen, um auf internationalem Niveau erfolgreich zu sein. Die Veranstaltung wird nicht nur als Test für die eigenen Fähigkeiten, sondern auch als Sprungbrett für die bevorstehenden Olympischen Spiele genutzt.
An dieser Stelle sei auf die Informationen von rbb24 und Eurosport verwiesen, die detaillierte Einblicke in die Wettkämpfe und Leistungen der Athleten bieten.