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Ein spannendes Signal für die Zukunft der Grünen Chemie in Deutschland: greenCHEM hat den internationalen innovate! call für Validierungsprojekte gestartet. Ziel ist es, vielversprechende Technologien in Richtung industrielle Anwendung zu bringen und internationale Talente nach Berlin zu holen. Die Bewerbungsfrist endet am 15.03.2026. Dieser Call richtet sich an drei Personengruppen: angehende Entrepreneure ohne eigene Technologie (Track A), Erfinderinnen und Erfinder sowie Patenthaltende (Track B) und Entrepreneure mit eigener Technologie (Track C). Die Vorteile des Programms sind vielversprechend: Über 700.000 Euro eigenkapitalfreie Förderung, kostenfreie Laborinfrastruktur, ein maßgeschneidertes Validierungsprogramm und der Zugang zum Berliner Innovationsökosystem. Zudem gibt es Unterstützung bei Wohnung und Visa, da greenCHEM eine Partnerschaft mit Berlinovo eingegangen ist, um internationale Teams bei der Wohnungssuche zu helfen. Ziel ist es, industrielle Innovation in Berlin zu verankern und neue Teams in die Stadt zu holen. Weitere Informationen sind auf der Website zum innovate! Call verfügbar (hier).

Der Vorstoß von greenCHEM fügt sich in eine größere Vision ein: Die Entwicklung Berlins zur Vorreiterregion für Grüne Chemie. Ein zentrales Element dieser Initiative ist der Bau der Chemical Invention Factory (CIF), die am Campus Charlottenburg entstehen wird. Mit einer Investitionssumme von rund 20 Millionen Euro werden moderne Labore, Analytik- und Büroräume sowie Eventflächen geschaffen. Diese Einrichtung soll ein Innovationsökosystem in Europa fördern und sich auf nachhaltige Lösungen für die Chemie konzentrieren. Die CIF wird eine Schlüsselrolle dabei spielen, den Transfer von Innovationen aus der Wissenschaft in grüne Anwendungen zu unterstützen und somit Herausforderungen wie Plastikverschmutzung und Klimakrise anzugehen. Die TU Berlin wird hierbei wissenschaftliche Exzellenz und Technologietransfer bündeln, um ein internationales Zentrum für nachhaltige industrielle Zukunft zu schaffen (mehr Informationen).

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Die Chemical Invention Factory – Ein Meilenstein für die Grüne Chemie

Am 24. September 2025 fand der Spatenstich für die Chemical Invention Factory statt, die die größte Laborinfrastruktur für Transfer- und Vorgründungsteams in der Grünen Chemie in Europa werden soll. Die Finanzierung setzt sich aus etwa 13 Millionen Euro von der TU Berlin und sieben Millionen Euro vom Land Berlin zusammen. Die CIF wird Platz für bis zu zwölf internationale Vorgründungsteams bieten, die an marktfähigen Produkten arbeiten. Mit 39 Abzügen für chemische Laborarbeit wird sie die größte ihrer Art in Europa sein. Zudem stehen hochmoderne Analysegeräte wie Hochleistungsflüssigkeitschromatographen zur Verfügung, um die Forschung zu unterstützen (weitere Details hier).

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Die Chemieindustrie steht vor großen Herausforderungen, und die Unterstützung von Start-ups wird als entscheidend für die Transformation der Branche betrachtet. Mit Initiativen wie der CIF und dem innovate! call zeigt Berlin, dass es ernsthaft daran interessiert ist, eine nachhaltige Zukunft in der Chemie zu fördern. Dies ist nicht nur ein Gewinn für die Stadt, sondern auch für die gesamte Branche, die auf der Suche nach innovativen Lösungen ist, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

In einer Zeit, in der die Notwendigkeit für nachhaltige Verfahren und Materialien immer dringlicher wird, positioniert sich Berlin als führender Forschungs- und Innovationsstandort in Europa. Diese Entwicklungen sind nicht nur lokal von Bedeutung, sondern könnten auch weitreichende Auswirkungen auf die Industrie und Umwelt weltweit haben.