Am 4. Oktober 2025 haben die Füchse Berlin ihr Handballspiel in der Bundesliga gegen den HC Erlangen mit 38:35 (18:17) gewonnen. Dieser Sieg markiert den dritten Ligasieg in Folge und den fünften Erfolg im siebten Spiel der laufenden Saison. In einer spannenden Partie, die durch eine ausgeglichene erste Halbzeit geprägt war, konnten die Berliner ihre Führung in den entscheidenden Momenten behaupten. Beste Werfer des Tages waren Lasse Andersson und Mathias Gidsel, die jeweils acht Tore erzielten. Trainer Nicolej Krickau setzte Kreisläufer Mijajlo Marsenic ein, der im vorangegangenen Pokalspiel gefehlt hatte.

Zu den verletzten Spielern gehören Nils Lichtlein, Lukas Herburger und Leo Prantner, die beim Match nicht zur Verfügung standen. Die Füchse starteten stark und führten nach 13 Minuten mit 8:5, doch ein 0:4-Lauf der Erlanger führte zu einem gefährlichen Rückfall. Technische Fehler und eine passive Abwehr erlaubten den Gästen einfache Tore, sodass die Partie bis zum Ende spannend blieb. Nach dem Seitenwechsel ging Lasse Ludwig ins Tor, hatte jedoch Schwierigkeiten, und ein weiterer 1:4-Lauf der Erlanger ließ die knappe Führung der Füchse zunächst schwinden. Der Keeper Milosavljev kam zurück ins Tor, während die Füchse im Angriff weiterhin stark blieben. Drei Minuten vor dem Ende lagen sie mit 35:32 in Führung und gaben diese bis zur Schlusssirene nicht mehr ab, wie rbb24 berichtet.

Füchse Berlin: Ein Aufstieg mit Geschichte

Die Füchse Berlin sind ein professioneller Handballclub aus Berlin und spielen in der höchsten deutschen Liga, der Handball-Bundesliga, sowie in EHF-Wettbewerben. Der Verein ging im Jahr 2005 aus der Handballabteilung der Reinickendorfer Füchse hervor, wobei eine Umbenennung und ein Umzug in die Max-Schmeling-Halle stattfanden, um sich als ein führendes Sportteam in Berlin zu etablieren. In der Saison 2007/08 gelang dem Team der Aufstieg in die Handball-Bundesliga, nachdem es die Meisterschaft in der Zweiten Handball-Bundesliga gewonnen hatte.

Ein bedeutender Erfolg war der Gewinn des DHB-Pokals im Jahr 2014, als die Füchse gegen SG Flensburg-Handewitt (22:21) die erste große Trophäe errangen. Durch diesen Sieg qualifizierten sie sich für den EHF Cup 2014/15, den sie ebenfalls gewannen, und sicherten sich damit ihren ersten internationalen Titel. Zudem gewann der Klub im Jahr 2015 den IHF Super Globe. Dies alles geschah in einer Zeit des Wandels, während man unter der Leitung des ehemaligen Trainers Jaron Siewert, der mit 31 Jahren der jüngste Bundesliga-Trainer war, auch die erste deutsche Meisterschaft in der Saison 2024/25 gewann.

Herausforderungen und Neuanfänge

Trotz dieser Erfolge standen die Füchse im Anschluss vor Herausforderungen. Nach einem öffentlichen Streit zwischen Jaron Siewert und Geschäftsführer Bob Hanning wurde Siewert nach nur zwei Spielen in der laufenden Saison entlassen. Auch Sportdirektor Stefan Kretzschmar musste gehen. Die Entscheidung führte zur Verpflichtung des dänischen Trainers Nicolej Krickau, der nun die Geschicke des Vereins leitet.

Die Füchse Berlin haben sich seit ihrer Gründung kontinuierlich zu einer festen Größe im deutschen Handball entwickelt. Mit einer starken Leistung unter der Leitung von Krickau und einer talentierten Mannschaft stehen die Zeichen im aktuellen Liga-Wettbewerb gut, um die beeindruckende Erfolgsgeschichte fortzusetzen, wie auch die Informationen auf Wikipedia bestätigen.