Der Berliner Senat hat kürzlich eine grundlegende Entscheidung getroffen, die für junge Menschen in der Stadt von großer Bedeutung ist. Mit der Bereitstellung von 105.000 Euro wird ein Projekt zur Sozialarbeit am Kottbusser Tor unterstützt, das sich speziell an drogensüchtige Jugendliche richtet. Diese Maßnahme sorgt dafür, dass zwei Sozialarbeiter des Vereins „Gangway e. V.“ weiterhin aktiv bleiben können und ab 2025 am Kottbusser Tor tätig werden. Die drohende Einstellung dieses Projekts konnte somit abgewendet werden, was für die Betroffenen von enormer Bedeutung ist. Weitere Details zu dieser wichtigen Entwicklung finden sich in einem Artikel des Tagesspiegels, veröffentlicht am 14. Februar 2026.

Das Projekt, offiziell benannt als „Gemeinwesenbezogene aufsuchende Sozialarbeit mit Fokus auf konsumierende Minderjährige im Umfeld Kottbusser Tor“, bleibt nicht nur für 2025 gesichert, sondern auch für die folgenden Jahre 2026 und 2027. Diese Entscheidung wurde in Zusammenarbeit mit mehreren Senatsverwaltungen getroffen, darunter die Verwaltungen für Mobilität, Verkehr und Umwelt sowie Wissenschaft, Gesundheit und Pflege. Dies zeigt, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Drogenproblemen ist.

Finanzierung und Unterstützung

Der Verein Gangway e.V. erhält eine direkte Zuwendung der Senatsjugendverwaltung im Rahmen der gesamtstädtischen Steuerung für die Straßensozialarbeit. Für das Jahr 2026 hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg zudem rund 1,6 Millionen Euro aus Mitteln des Sicherheitsgipfels für präventive Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Allerdings konnte der Bezirk keine entsprechende Schwerpunktsetzung zur Fortführung des Projekts aus diesen Mitteln vornehmen, weshalb der Senat eine Lösung gefunden hat, um die präventive Arbeit des Projekts langfristig abzusichern und fortzuführen.

Das Ziel dieser Sozialarbeit ist es, Minderjährige, die in den Drogenkonsum verwickelt sind, in einem geschützten Rahmen zu unterstützen. Dies geschieht durch aufsuchende Arbeit, die es ermöglicht, die Jugendlichen direkt in ihrem Lebensumfeld zu erreichen. Solche Maßnahmen sind entscheidend, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und sie auf den Weg zu einer gesunden und stabilen Zukunft zu führen.

Die Rolle der Suchtprävention in Berlin

Die Sicherung von Projekten wie dem am Kottbusser Tor ist Teil eines umfassenderen Ansatzes der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH, die sich aktiv für die Prävention und Aufklärung rund um Suchtproblematiken einsetzt. In der Aktionswoche Alkohol 2022 beispielsweise wird unter dem Motto „Alkohol? Weniger ist besser“ für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol sensibilisiert. Solche Initiativen sind unerlässlich, um das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen und präventive Maßnahmen zu unterstützen.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Fortsetzung der Sozialarbeit am Kottbusser Tor ein wichtiger Schritt ist, um drogensüchtige Jugendliche in Berlin zu unterstützen. Es bleibt zu hoffen, dass die positiven Effekte dieser Maßnahmen sowohl kurzfristig als auch langfristig spürbar sein werden.