Am 3. Februar 2026 wird in Berlin auf eine bedeutende Veranstaltung hingewiesen, die das Bewusstsein für Gleichstellung und Frauenrechte stärken soll. Am 6. März 2026 findet im Kino Casablanca, Friedenstraße 12, um 18:30 Uhr die Filmvorführung „Island – Ein Tag ohne Frauen“ statt. Diese Veranstaltung thematisiert den legendären Frauenstreik in Island, der am 24. Oktober 1975 stattfand, als 90 Prozent der Isländerinnen ihre Arbeit niederlegten. Laut berlin.de demonstrierten die Frauen damit eindrucksvoll die Relevanz ihrer Arbeit und schufen einen Meilenstein im Kampf für Gleichheit.
Der Streik, organisiert von der Rotsockenbewegung, führte zu einem Umdenken in der Gesellschaft, in dem viele Frauen ihre Rolle neu definierten und bestimmte Rechte und Freiheiten einforderten. Lilja Ólafsdóttir, eine der Aktivistinnen, erinnert sich an die große Menschenmenge, die sich zur Unterstützung versammelte. Diese Mobilisierung war nicht nur ein Ausdruck des Protests, sondern auch ein Schlüsselmoment, der Veränderungen in der Gesellschaft anstieß, auch wenn wesentliche politische Verbesserungen erst die 1990er Jahre betrachteten, als echte Fortschritte in der Kinderbetreuung erreicht wurden. Island gilt heute als das Land mit der höchsten Gleichstellung der Geschlechter, ein Status, den das fr.de erwähnt.
Vielfältiges Programm im Rahmen von Frauenmärz
Zur Unterstützung der Gleichstellung wird ein reichhaltiges Programm im Februar und März in Berlin angeboten. Das Event „Keine Wurzeln – Nur Flügel“ widmet sich Themen wie Identität und Selbstbestimmung. Nach der Filmvorführung am 6. März ist im Frauenzentrum Treptow-Köpenick, Radickestraße 55, ein Austausch vorgesehen; der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Zusätzlich findet am 7. März 2026 ab 18:30 Uhr eine FLINTA & KRAWALL Party im CAFE Köpenick, Seelenbinderstraße 51, statt, die sich an FLINTA* und Allys* richtet. Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung notwendig. Im Rahmen des Frauenmärz 2026 bieten die Agenturen für Arbeit in Berlin auch kostenlose Veranstaltungen für Frauen an, einschließlich Vorträgen und Workshops zur beruflichen Orientierung. Nähere Informationen sind auf www.frauenmärzberlin.de zu finden.
Weitere Veranstaltungen und Aktivitäten
Zum Internationalen Frauentag am 8. März finden in ganz Berlin zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen statt. Dazu gehört eine öffentliche Führung zu Frauen in der NS-Zwangsarbeit sowie eine Lesung von Susanne Mierau mit dem Titel „Emotional Load“ im Kiezklub Vital. Für Kinder wird ein Kreativangebot am 10. März angeboten, während eine Filmvorführung von „Marija“ am 11. März stattfindet.
Im Laufe des Monats gibt es auch Workshops zu verschiedenen Themen, darunter „Klangschalen für die Seele“ sowie Beratungen zu Familie und Beruf, speziell für Alleinerziehende. Ein besonderes Treffen für ukrainische Frauen und Mädchen ist für den 28. März 2026 angesetzt, um Netzwerke zu schaffen und Unterstützung anzubieten.
Diese Vielzahl an Programmen und Veranstaltungen verdeutlicht den anhaltenden Einsatz für Gleichstellung und die Stärkung der Rolle von Frauen in der Gesellschaft. Berlin zeigt mit diesen Initiativen, dass das Bewusstsein für die Herausforderungen, vor denen Frauen stehen, weiterhin im Fokus bleibt, und stärkt damit den fortlaufenden Dialog für eine gerechtere Zukunft.