Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf werden ab sofort Mittel aus dem Förderprogramm „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“ (FEIN) zur Verfügung gestellt. Bürger:innen sowie Initiativen können ihre Förderanträge bis zum 15. Februar 2026 einreichen. Dies berichtet berlin.de.
Mit dem FEIN-Programm sollen Projekte gefördert werden, die die öffentliche Infrastruktur verbessern und durch die Initiativen selbst in Eigenleistung umgesetzt werden. Geförderte Maßnahmen können beispielsweise Renovierungsarbeiten, Verschönerungsmaßnahmen oder Pflanzaktionen im direkten Umfeld von bezirklichen Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten oder Sportanlagen sein. Pro Projekt können maximal 3.500 Euro beantragt werden.
Bedingungen und Fristen
Antragsberechtigt sind nicht gewinnorientierte Bewohner:innen, Initiativen und Vereine des Bezirks. Wichtig ist, dass die Antragstellenden die Projekte eigenständig organisieren und umsetzen. Aufträge an Dritte sowie Personal- oder Honorarkosten sind nicht förderfähig. Anträge können sowohl als Scankopie mit eigenhändiger Unterschrift per E-Mail an FEIN-Mittel@charlottenburg-wilmersdorf.de gesendet werden, als auch per Post an die folgende Adresse eingereicht werden: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abteilung Finanzen, Personal und Wirtschaftsförderung, OE Sozialraumorientierte Planungskoordination (SPK), Fördermittelmanagement FEIN-Einzelmaßnahmen, Goslarer Ufer 39, 10589 Berlin. Die Einreichungsfrist endet am Samstag, den 6. März 2026.
Die Bezirksverwaltung lädt außerdem zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 18. Februar 2026, von 17 bis 19 Uhr im Rathaus Charlottenburg ein. Interessierte sollten sich bis zum 15. Februar 2026 per E-Mail anmelden.
Förderung des Ehrenamts
Die Bereitstellung der FEIN-Mittel ist Teil einer breiteren Initiative zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Im Rahmen des Programms „Engagierte Stadt“, das 2015 ins Leben gerufen wurde, wird die Zusammenarbeit zwischen gemeinnützigen Organisationen, der öffentlichen Verwaltung und Unternehmen gefördert. Dies unterstützt die Entwicklung solidarischer Gemeinschaften und ein besseres Miteinander im städtischen Leben, wie buergergesellschaft.de berichtet.
Durch die Entwicklung belastbarer Netzwerke und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Engagement hat sich in den letzten Jahren eine umfangreiche Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Kommunalverwaltung etabliert. Die FEIN-Mittel sind ein weiterer Schritt in diese Richtung und bieten Bürger:innen die Möglichkeit, aktiv zur Verschönerung ihrer Nachbarschaften beizutragen.