Heute, am 26. September 2025, informieren Bezirksstadtrat Ephraim Gothe (Stadtentwicklung und Facility Management) und Benjamin Fritz (Schule und Sport) über die erfolgreiche Sanierung des Erika-Heß-Eisstadions in Weddingen. Die umfassenden Sanierungsarbeiten an der Tragkonstruktion aus den 60er-Jahren sind nach 18 Monaten beendet, was eine bedeutende Erleichterung für die Sport- und Eissportgemeinschaft darstellt.

Die Sanierungsarbeiten begannen im März 2024, nach dem Abschluss der Eissaison 2023/2024. Zunächst standen die Sanierung der Stahlbetonpylone im Vordergrund, deren Arbeiten im November 2024 abgeschlossen wurden. Die Tragstruktur, die durch fünf markante Pylonen über der Dachebene gekennzeichnet wird, ist ein identitätsstiftendes Merkmal für den Bezirk. Diese freischwebende Hallendachkonstruktion wird durch Stahlbetonpylone und stählerne Zugbänder getragen.

Technische Details zur Sanierung

Die statische Prüfung der Verankerungen der Zugstangen in den Stahlbetonbalken war ein wichtiger Teil des Sanierungsprozesses. Die Zugstangen, die jeweils ein Gewicht von rund 20 Tonnen tragen, enden in einbetonierten Hülsen, die die Balken in der Mitte ihrer Länge halten. Innovative Prüfungsmethoden, einschließlich einer Röntgenanalyse mit einem neuen Gerät der Firma bauray GmbH aus Hamburg, wurden eingesetzt, um die Tragfähigkeit der Konstruktion zu bestätigen, die trotz jahrelanger Belastung intakt blieb. Diese Analyse fand zwischen Mai und September 2025 statt.

Die Baukosten waren ursprünglich mit 1,9 Millionen Euro veranschlagt, die tatsächlichen Ausgaben belaufen sich auf etwa 1,8 Millionen Euro. Der Schul- und Sportamt strebt nun eine schnelle Eröffnung des Eisstadions in den kommenden Wochen an, spätestens jedoch nach den abschließenden Prüfbescheinigungen, die Mitte Oktober 2025 erwartet werden.

Über die Notwendigkeit von Eishallen-Infrastruktur

Die Sanierung des Erika-Heß-Eisstadions ist Teil eines breiteren Kontexts, der die Notwendigkeit einer robusten Eishallen-Infrastruktur in Deutschland unterstreicht. Laut dem Merkblatt des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zu Eishallen-Infrastruktur sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen, darunter Finanzierung, Planung, Bau und Bauunterhalt. Dabei können lokale Bauträger und Gewerke helfen, die Kosten für Hochbau, Tiefbau, Isolierung, Heizung und Kühlsysteme signifikant zu reduzieren. Dies ist besonders wichtig für die Rentabilität und den Betrieb von Eishallen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Weitere Informationen zu den Projekten und den spezifischen Anforderungen finden sich im Eishallen-Infrastruktur-Merkblatt des DEB. Für Rückfragen kann Michael Pfuhl, der technische Direktor des DEB, kontaktiert werden.

Für Interessierte bietet die TSSB weiterführende Informationen zur Utopie einer Eishalle und deren Herausforderungen. Die Zukunft des Erika-Heß-Eisstadions und der Eishallen im Allgemeinen zeigt, wie essenziell eine gut durchdachte Infrastruktur für den Eissport ist.