Endlich sicher: Pankow baut Radweg für 4.000 Schüler auf Neumannstraße!

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Pankow plant einen sicheren Radweg auf der Neumannstraße für Schüler. Bau startet 2026 nach jahrelangen Verzögerungen.

Pankow plant einen sicheren Radweg auf der Neumannstraße für Schüler. Bau startet 2026 nach jahrelangen Verzögerungen.
Pankow plant einen sicheren Radweg auf der Neumannstraße für Schüler. Bau startet 2026 nach jahrelangen Verzögerungen.

Endlich sicher: Pankow baut Radweg für 4.000 Schüler auf Neumannstraße!

Der Bezirk Pankow hat die Planung eines drei Meter breiten Radwegs auf der Neumannstraße bekannt gegeben. Diese Maßnahme ist besonders wichtig für die Sicherheit von 4000 Schülern, die aktuell ohne sicheren Radweg auskommen müssen. Nach jahrelangen Komplikationen hat der zuständige Sprecher der Verkehrsstadträtin Manuela Anders-Granitzki (CDU) für 2026 den Baubeginn angekündigt. Der Druck für mehr Sicherheit auf den Schulwegen steigt, denn die Notwendigkeit eines Radwegs auf der Neumannstraße wird von vielen Seiten eingefordert.

Eine Elterninitiative aus der Wolkenstein- und Trelleborgschule hat daher am 19. Oktober eine Demonstration organisiert, um auf die bestehenden Gefahren hinzuweisen. Täglich besuchen 4.500 Kinder und Jugendliche fünf Schulen und sieben Kindergärten in der Umgebung auf einer Strecke von nur 1,3 Kilometern. Schlimm wurde es zuletzt durch den Umzug der Wolkensteinschule, wodurch mehrere hundert Schüler zusätzlich die Neumannstraße frequentieren. Die elterlichen „Taxifahrten“ vor den Schulen erhöhen das Risiko gefährlicher Situationen erheblich.

Forderungen und Lösungen

Die Elterninitiative fordert unter anderem den schnellen Bau eines geschützten Radwegs sowie sichere Querungsmöglichkeiten entlang der Neumannstraße. Besonders die Autofreis zonen um Schulen und Kindergärten stehen hoch im Kurs. Henning Schrader, der Sprecher der Initiative, bringt die Bedenken zur Sicherheit der Kinder auf den Punkt. „Die Situation hier ist nicht tragbar“, erklärt er, während Eltern und Kinder zur Demonstration eingeladen wurden, um ihre Stimme zu erheben. Während der Veranstaltung wurden auch Spielmöglichkeiten und Musik bereitgestellt, um die kleinen Teilnehmer zu beschäftigen.

Begleitet wurde die Demonstration von der Einladung an die Bezirksstadträtin Manuela Anders-Granitzki sowie den Bezirksstadtrat Jörn Pasternack, um in den Dialog mit den besorgten Eltern zu treten.

Verkehrserziehung für mehr Sicherheit

Um die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr zu verbessern, ist eine umfassende Verkehrserziehung entscheidend. Kinder, die im Vorschulalter mit Rollern und Laufrädern beginnen, müssen auf sichere Verkehrsbedingungen vorbereitet werden. Das Familienportal Berlin betont, dass die Beobachtung von Verkehrssituationen und die Erklärung von Verkehrsregeln durch die Eltern sehr wichtig sind. Vorkehrungen wie das üben von Routen und das schrittweise übergeben von Verantwortung an die Kinder sind unerlässlich.

Besonders 8 bis 10-jährige Kinder dürfen zwischen dem Gehweg und dem Radweg wählen, während diejenigen über 10 Jahre sogar die Fahrbahn nutzen können. Dabei sollte jedoch stets darauf geachtet werden, dass zu überquerende Straßen sicher ist. Das Tragen von Helmen wird empfohlen, auch wenn keine Pflicht besteht, und Fahrräder sollten mit Lichtanlagen und Reflektoren ausgestattet sein. Durch regelmäßige Bewegung auf Fahrrädern oder zu Fuß wird nicht nur die Fitness der Kinder gefördert, sondern auch ihre Selbstständigkeit im Straßenverkehr.

Mit dem geplanten Radweg und einer verbesserten Verkehrserziehung könnte sich die Sicherheitslage für Kinder auf dem Weg zur Schule deutlich verbessern, was sowohl von den Eltern als auch von den Schulen stark befürwortet wird.