Heute ist der 5.02.2026 und die Wettersituation in Berlin und dem restlichen Deutschland ist alles andere als ideal. Am Flughafen Berlin (BER) sind aufgrund von Eis die Starts vorübergehend eingestellt. Eine Sprecherin des Flughafens bestätigte, dass aufgrund der Witterungsverhältnisse keine Starts stattfinden. Schnell gefrierender Regen macht eine Enteisung der Flugzeuge derzeit unmöglich, was zu zahlreichen gestrichenen Landungen und stark verspäteten Verbindungen führt. Passagiere werden dringend gebeten, den Flugstatus bei ihren Airlines zu prüfen. Es ist unklar, wie lange diese Einschränkungen anhalten werden.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Berlin vor hoher Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eis. Diese gefährlichen Witterungsbedingungen führen auch zu Problemen im Berliner U-Bahnnetz, wo die Linien U2 und U3 auf oberirdischen Abschnitten unterbrochen sind und es Störungen auf mehreren S-Bahnlinien gibt. Außerdem meldet die Deutsche Bahn Ausfälle und Verspätungen, besonders auf der ICE-Strecke von Berlin nach Hannover. Die Temperaturen im Norden und Osten Deutschlands liegen aktuell zwischen minus drei und plus zwei Grad, während im Südwesten und Westen bis zu zehn Grad erreicht werden.
Wetterlage in Deutschland
Die Wetterlage in Deutschland ist zweigeteilt: Während im Nordosten Frost herrscht, gibt es im Westen, Südwesten und am Alpenrand teils zweistellige Höchstwerte. Dieses Phänomen der Zweiteilung ist bekannt von Omega-Lagen im Sommer, die durch Hochdruckgebiete und flankierende Tiefdruckgebiete geprägt sind. Aktuell sorgt das Hochdruckgebiet Daniel für Dauerfrost im Nordosten, wohingegen milde, feuchte Luft durch atlantische Tiefdruck-Ausläufer im Südwesten strömt. Der DWD-Meteorologe Andreas Walter weist darauf hin, dass solche Dauer-Wetterlagen durch den Klimawandel häufiger auftreten werden.
Zusätzlich warnt der DWD vor erhöhter Glättegefahr im Osten, da gefrierender Regen erwartet wird. In der Nacht auf Freitag wird der Übergang der Niederschläge in gefrierenden Regen im Nordosten prognostiziert. Auch leichte Schneefälle im Norden und Nordosten sind zu erwarten, wobei in Vorpommern und Teilen der schleswig-holsteinischen Ostseeküste markante Schneefälle von 5-10 cm, vereinzelt bis zu 15 cm, möglich sind. Am Freitag könnte neuer Regen von Südwesten aufziehen, und gefrierender Regen ist in Nordhessen bis Ostwestfalen am Nachmittag und Abend nicht ausgeschlossen.
Gefahren durch das Unwetter
Die aktuellen Bedingungen sind also nicht nur für Reisende, sondern auch für Autofahrer und Fußgänger gefährlich. Es gibt Berichte über Unfälle auf einigen Autobahnen in der Stadt und in Brandenburg. Der DWD empfiehlt, vorsichtig zu sein und Aufenthalte im Freien sowie Autofahrten möglichst zu vermeiden. In den kommenden Tagen wird eine Milderung der Luftmassen im Nordosten erwartet, was die Gefahr von Glätte und Unfällen verringern könnte.
Für eine detaillierte Übersicht über die Wettersituation und aktuelle Unwetterwarnungen können interessierte Leser die Karte des DWD besuchen, die Unwetterwarnungen für einzelne Landkreise anzeigt. Diese Warnungen umfassen verschiedene Wetterelemente wie Windböen, Starkregen, Schneefall und Glätte. Mit vier Gefahrenstufen werden die Intensität der Warnungen differenziert, sodass Bürger stets informiert bleiben können. Weitere Infos finden Sie auf den Seiten des DWD und bei Wettergefahren.de.
Für mehr Informationen über die Wettersituation und mögliche Unwetter in Deutschland, besuchen Sie auch die Seite von NDR, wo Sie aktuelle Warnungen und die betroffenen Landkreise einsehen können.


