Am 10. Juli 2025 wurden im Bezirk Steglitz-Zehlendorf drei engagierte Bürgerinnen und Bürger mit der Bezirksmedaille ausgezeichnet. Dies geschah in einer feierlichen Zeremonie, die von Bezirksverordnetenvorsteher René Rögner-Francke geleitet wurde. Die Auszeichnung würdigt bemerkenswerte ehrenamtliche Tätigkeiten und wird auf Vorschlag der Bevölkerung verliehen, um das Engagement im Bezirk zu honorieren, so berlin.de.

Die Preisträger dieser Ehrung sind:

  • Lothar Beckmann: Ausgezeichnet für sein jahrzehntelanges Engagement, insbesondere für den Heimatverein Zehlendorf sowie die Arbeit am Zehlendorfer Jahrbuch.
  • Cornelia Mühlhoff: Gewürdigt für ihren Einsatz zur Pflege und Verschönerung des Markusplatzes und die Organisation nachbarschaftlicher Begegnungen.
  • Günther Schulze: Anerkannt für seinen langjährigen Einsatz für geflüchtete Menschen im Rahmen des *Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf*, das 2014 gegründet wurde.

Ehrenamtliche Arbeit im Fokus

Die Auszeichnung durch die Bezirksverordnetenversammlung zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement im Bezirk ist. Rund 29 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich laut dem Freiwilligensurvey 2019 ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen – von der Altenpflege über Umweltschutz bis hin zur Nachbarschaftshilfe, wie gemeinde-creativ.de berichtet.

Obwohl die Zahl der Ehrenamtlichen stabil bleibt, unterliegt die Art des Engagements einem Wandel. Besonders gefragt sind zunehmend projektbezogene, flexible und zeitlich befristete Einsätze. Diese Entwicklung erfordert eine Anpassung der Wertschätzungskultur für Ehrenamtliche, die laut Fachleuten ein entscheidender Motivationsfaktor ist. Fehlende Anerkennung kann zu Enttäuschungen führen und Ehrenamtliche möglicherweise zum Rückzug bewegen.

Wertschätzung im Ehrenamt

Die Bezirksverordnetenversammlung plant jedoch nicht nur Ehrungen, sondern zielt auch darauf ab, die Wertschätzung für Ehrenamtliche zu fördern. In vielen Organisationen, die stark auf Anerkennung setzen, zeigen Studien, dass Mitarbeitende sich stärker mit der Organisation identifizieren und ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln. Aus diesem Grund stehen zahlreiche Vorschläge im Raum, wie die Wertschätzung verbessert werden kann:

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  • Individuelle Anerkennung statt pauschaler Danksagungen.
  • Förderung von Weiterbildung und persönlicher Entwicklung.
  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und der Netzwerkbildung.
  • Organisieren von Dankeschön-Veranstaltungen und öffentlichkeitswirksamen Wertschätzungsmomenten.

Die Bezirksmedaille ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein wichtiger Bestandteil, um das Ehrenamt langfristig zu stärken und weiterzuentwickeln. Informationen zur Einreichung von Vorschlägen für zukünftige Ehrungen können auf gazette-berlin.de nachgelesen werden. Die Einreichungsfrist endet jeweils am 31. März des Jahres und Vorschläge sind an das Büro der Bezirksverordnetenversammlung zu richten.