Heute ist der 6.02.2026 und die winterlichen Temperaturen in Charlottenburg-Wilmersdorf haben dazu geführt, dass viele Gewässer zugefroren sind. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf warnt eindringlich vor dem Betreten dieser Eisflächen. Nach einem Unfall am 5. Februar 2026 wurde die Lebensgefahr, die von nicht tragfähigem Eis ausgeht, besonders deutlich. Die Eisflächen sind nicht zuverlässig stabil und das Risiko, einzubrechen und zu ertrinken, ist hoch. Menschen können sich im kalten Wasser nur wenige Minuten über Wasser halten.

Selbst wenn es über einen längeren Zeitraum frostig bleibt, bedeutet das nicht automatisch, dass das Eis sicher ist. Unter der Eisdecke befinden sich oft Einbauten und technische Anlagen, die die Bildung von tragfähigem Eis beeinträchtigen. Diese Faktoren führen zu unberechenbaren Schwachstellen im Eis, die jederzeit zum Einbrechen führen können. Daher appelliert das Bezirksamt an die Bürger, die Eisflächen nicht zu betreten und besonders darauf zu achten, dass Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von Gewässern spielen. Weitere Sicherheitshinweise sind auf der Internetseite der Berliner Feuerwehr und beim Eiswarn- und Rettungsdienst verfügbar. [1]

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Risiken von zugefrorenen Gewässern

Die Gefahren, die von zugefrorenen Gewässern ausgehen, sind nicht zu unterschätzen. Bei Frost besteht die Versuchung, das Eis zu betreten, doch wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe betont, gibt es keine pauschale Antwort darauf, wann Eis dick genug ist, um sicher betreten zu werden. Die empfohlene Dicke beträgt mindestens 15 cm für stehende Gewässer und 20 cm für fließende Gewässer. Strenger Frost sollte normalerweise mehrere Tage anhalten, um tragfähiges Eis zu bilden.

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Eltern sollten ihre Kinder auf die Gefahren zugefrorener Gewässer hinweisen und bei Zweifeln an der Tragfähigkeit des Eises unbedingt davon absehen, es zu betreten. Auch das alleinige Aufhalten auf dem Eis wird dringend abgeraten. Dunkle Stellen könnten auf dünnes Eis hinweisen, während Geräusche wie Knistern und Risse Alarmzeichen sind. Im Falle eines Einbruchs ist es wichtig, sich flach hinzulegen, um das Gewicht auf dem Eis zu verteilen, und langsam in Richtung Ufer zu robben. Die Notrufnummern 112 oder 110 sollten sofort bei einem Notfall gewählt werden. [2]

Verhalten im Notfall

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) gibt ebenfalls wichtige Hinweise zum Verhalten im Notfall. Bei Geräuschen oder Rissen im Eis sollte man sofort flach hinlegen, um das Gewicht zu verteilen, und versuchen, sich zur Uferseite zu robben. Bei einem Einbruch ist es ratsam, die Arme ausbreiten, um das Untertauchen zu verhindern. Die Eisschicht sollte in Richtung des ursprünglichen Weges abgebrochen werden, bis man wieder auf dickeres Eis gelangt. Wer helfen möchte, sollte sich selbst nicht in Gefahr bringen und stattdessen von einem sicheren Standort aus einen Rettungsring oder einen langen Stock werfen. [3]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die winterlichen Bedingungen in Charlottenburg-Wilmersdorf sowohl Verlockungen als auch Gefahren mit sich bringen. Während der Frost die Gewässer verzaubert, ist es wichtig, wachsam und vorsichtig zu sein. Schützen Sie sich und Ihre Lieben, indem Sie die Warnungen der Behörden ernst nehmen und sich über die Risiken des Eiseinbruchs im Klaren sind.