In dieser Woche hat die Berliner Klassik-Szene einiges zu bieten, und die Vielfalt der Aufführungen ist beeindruckend. Die Staatsoper wird durch die musikalische Leitung von Simon Rattle geprägt, der bekannt ist für seine ermutigende Herangehensweise an weniger gängige Repertoire. Hier wird am Samstag, den 28. Februar, die Premiere von Leoš Janáčeks Oper „Das schlaue Füchslein“ stattfinden. Diese Aufführung wird sicher ein Highlight der Woche sein, da Rattle nicht nur ein Meister seines Fachs ist, sondern auch eine besondere Verbindung zur Musik aufbaut, die ihn während seiner Zeit als Chefdirigent des Berliner Philharmonischen Orchesters ausgezeichnet hat. Informationen zu weiteren Aufführungen sind ebenfalls verfügbar: Am 3., 7., 13. und 15. März wird das Werk erneut aufgeführt, und die Ticketpreise variieren zwischen 12 und 170 Euro. [mehr Informationen hier].
Die musikalische Bandbreite dieser Woche ist bemerkenswert und reicht von Opernaufführungen bis hin zu großen Sinfonien und Kammermusik. Im Pierre-Boulez-Saal wird das Boulanger Trio sein 20-jähriges Jubiläum mit einer Aufführung von spätromantischen Liedern von Strauss, Wagner und Zemlinsky feiern. Am Freitag, den 27. Februar, treten Birgit Erz (Violine), Ilona Kindt (Cello) und Karla Haltenwanger (Klavier) auf, während die Zuhörer Werke von Lili Boulanger, Gabriel Fauré, Maurice Ravel und Aaron Copland genießen können. Die Tickets kosten zwischen 10 und 55 Euro.
Aufführungen und Events in der Stadt
Ein weiteres bemerkenswertes Event findet im HAU statt: Die „Goldberg Variationen“ von Johann Sebastian Bach werden in Tanz und Bewegung interpretiert, choreografiert von Anne Teresa De Keersmaeker und begleitet von Pianist Alain Franco. Diese Aufführung bietet die Möglichkeit, Bachs Meisterwerk in einem neuen Licht zu erleben. Die Aufführungen sind am Freitag, den 27. Februar um 19 Uhr, am Samstag, den 28. Februar um 20 Uhr und am Sonntag, den 1. März um 17 Uhr. Tickets sind für 19 Euro erhältlich.
Ein besonderes Event ist auch der jährliche Ball der Komischen Oper, der am Samstag, den 28. Februar um 19 Uhr stattfindet. Hier können die Gäste ein 3-Gänge-Menü genießen und sich auf einen festlichen Abend freuen. Die Flanierkarte kostet 170 Euro, während die Teilnahme am Ball inklusive Menü 420 Euro kostet.
Symphonische Klänge in der Philharmonie
Zusätzlich wird am Sonntag, den 1. März, Brahms‘ 1. Sinfonie unter der Leitung von Eun Sun Kim in der Philharmonie aufgeführt. Die Tickets für dieses Konzert kosten zwischen 24 und 69 Euro. Es ist auch zu hoffen, dass Rattles innovative und flexible Herangehensweise an das Orchester, die er in der Vergangenheit, unter anderem bei der Philharmonia, demonstriert hat, auch in den Programmen der Berliner Philharmoniker fortgeführt wird. Simon Rattle hat in seiner Karriere immer wieder bewiesen, dass er das Potenzial hat, selbst weniger bekannte Stücke meisterhaft zur Geltung zu bringen.
Seine Zeit als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, die 2002 begann, war geprägt von vielen Höhepunkten und bedeutenden Veränderungen im Orchester, wie der Einführung der Digital Concert Hall. Rattles Einfluss auf die Musikszene Berlins bleibt unvergessen, und sein letzter Auftritt als Chefdirigent, der mit der Sechsten Symphonie von Gustav Mahler stattfand, wird als krönender Abschluss seiner beeindruckenden Karriere angesehen [mehr dazu].