Heute ist der 9. Februar 2026, und die Kaffeewette in Berlin hat ein beeindruckendes Ergebnis erzielt. In einer bemerkenswerten Gemeinschaftsaktion wurden insgesamt 18.847 Kaffeepakete gesammelt, um die Kältehilfe für wohnungslose Menschen zu unterstützen. Diese beeindruckende Zahl resultierte aus der Teilnahme aller zwölf Berliner Bezirke, die erstmals gemeinsam an dieser Aktion teilnahmen. Insbesondere der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der 1.011 Pakete beisteuerte, konnte sich über den Sieg freuen, da lediglich 500 Pakete erforderlich waren, um eine zusätzliche Spende von 2.500 Euro für die Kältehilfe zu erhalten. Diese Spende geht an die Einrichtungen, die sich um die Bedürfnisse der Obdachlosen im Bezirk kümmern, und wird von Hasan Ilter, einem selbstständigen Versicherungsvermittler, bereitgestellt.
Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch hob in ihrer Ansprache das Gemeinschaftsgefühl und die Bedeutung von Solidarität in Berlin hervor. Sie betonte, wie wichtig es ist, dass die Bürger zusammenkommen, um anderen zu helfen, besonders in der kalten Jahreszeit. Diese Initiative läuft vom 19. Januar bis zum 5. Februar 2026 und ermöglicht es jedem Bezirk, durch die Sammlung von Kaffeepäckchen einen direkten Beitrag zur Kältehilfe zu leisten. Bezirke, die mindestens 500 Pakete sammeln, erhalten zusätzlich 2.500 Euro für ihre lokalen Kältehilfeprojekte, was die Wettbewerbsfähigkeit unter den Bezirken erhöht.
Die Regeln der Kaffeewette
Die Kaffeewette hat klare Regeln, um die gesammelten Spenden zu definieren. Nur Kaffeepulver und Kaffeebohnen zählen, während Kaffeekapseln nicht in die Wertung einfließen. Darüber hinaus sind auch andere Spenden wie Tee, Kakao, Milch und Zucker willkommen, sie werden jedoch nicht als Teil der Kaffeewette gewertet. Ein 500-Gramm-Paket gilt als Einheit, was bedeutet, dass beispielsweise 100 kg Kaffee 200 Päckchen entsprechen.
Die Abgabeorte für die Kaffeepäckchen waren vielfältig und gut verteilt. In Charlottenburg-Wilmersdorf konnten die Bürger ihre Spenden im Rathaus und in verschiedenen Bürgerämtern abgeben. Auch in anderen Bezirken wie Treptow-Köpenick gab es zahlreiche Abgabestellen, darunter KIEZKLUBS und Rathäuser, die eine einfache Teilnahme ermöglichten. Bezirksbürgermeister Oliver Igel lud zur Teilnahme ein und betonte die Wichtigkeit der Solidarität in der Gemeinschaft.
Kältehilfe in Berlin
Die Berliner Kältehilfe ist eine wichtige Anlaufstelle für Menschen ohne Wohnsitz. Sie bietet Schlafplätze, warme Mahlzeiten, Kleidung, Hygienemöglichkeiten und Beratungsangebote für wohnungslose Menschen. Schätzungen zufolge leben etwa 40.000 Menschen ohne Wohnung in Berlin. Diese Aktion zur Kaffeewette stellt eine bedeutende Unterstützung dar, um diesen Menschen in der kalten Jahreszeit zu helfen.
Insgesamt ist die Kaffeewette eine hervorragende Möglichkeit, um das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Obdachlosen zu schärfen und gleichzeitig die Gemeinschaft zu stärken. Die gesammelten Kaffeepakete und die zusätzliche Spende werden direkt an Kältehilfeeinrichtungen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf weitergeleitet, was die Wirkung dieser Initiative verstärkt. Die Zusammenarbeit zwischen den Bezirken, den Initiatoren und der Zivilgesellschaft zeigt, wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten zusammenzustehen und einander zu unterstützen. Für weiterführende Informationen zur Kaffeewette und den Kältehilfeprojekten können Interessierte die Pressestelle des Bezirksamts Treptow-Köpenick kontaktieren oder die detaillierten Informationen auf den Webseiten nachlesen, wie in den Quellen angegeben. Quelle 1 und Quelle 2.