Heute ist der 15.02.2026 und die sportliche Lage bei Hertha BSC stellt sich als alles andere als rosig dar. Stefan Leitl feiert am kommenden Dienstag seinen ersten Geburtstag als Trainer der Mannschaft. Er wurde am 17. Februar 2025 als Nachfolger von Cristian Fiél vorgestellt und hat seitdem eine durchwachsene Bilanz vorzuweisen. Nach dem 22. Spieltag der Saison 2025/26 steht Hertha BSC besser da als in der vorherigen Saison, jedoch nicht so gut, wie die Fans und Verantwortlichen es sich erhofft hatten.

Der Abstand zum ersten direkten Abstiegsplatz beträgt sieben Punkte, der Abstand zum ersten direkten Aufstiegsplatz ist ebenfalls sieben Punkte. Dies ist besonders frustrierend, da die Mannschaft nach einer 2:3-Niederlage gegen Hannover 96 mit spürbarer Enttäuschung reagierte. Spieler wie Paul Seguin glauben jedoch weiterhin an den Aufstieg, auch wenn die Statistiken gegen sie sprechen. Es sind noch zwölf Spiele zu absolvieren, und die Leistung in der ersten Halbzeit gegen Hannover war nicht überzeugend genug, was sowohl Kapitän Fabian Reese als auch Sportdirektor Benjamin Weber kritisierten.

Herausforderungen für die Mannschaft

Hertha BSC hat mit einem schlechten Saisonstart, der vier Spiele ohne Sieg umfasste, zu kämpfen. In der Rückrundentabelle steht das Team vor den Sonntagsspielen mit nur sechs Punkten auf Platz neun. Trotz des teuersten Kaders der Zweiten Liga gelingt es der Mannschaft nicht, diese Investition in der Tabelle widerzuspiegeln. Unter Trainer Leitl hat die Mannschaft in 34 Spielen nur 53 Punkte geholt, was historisch nicht für einen Aufstieg reicht. Um aufzusteigen, muss Hertha mindestens drei Klubs hinter sich lassen, was angesichts der bisherigen Leistung eine gewaltige Herausforderung darstellt.

Ein weiterer Aspekt, der in der aktuellen Berichterstattung über Hertha BSC nicht unerwähnt bleiben sollte, ist ein tragischer Vorfall in Berlin: Ein Brand in einem Hochhaus führte zu drei Todesfällen, darunter eine Mutter und ihre zwei Kinder. Details über die Ursache des Brandes sind derzeit nicht verfügbar. Solche tragischen Ereignisse werfen einen Schatten auf die sportlichen Herausforderungen der Mannschaft und verdeutlichen, dass es im Leben nicht nur um Fußball geht.

Der Trainerwechsel im Fokus

In Deutschland, wie auch in anderen Top-Ligen, sind Trainerwechsel häufig und oft überstürzt. Oftmals gibt es keinen direkten Nachfolger, sodass Interimstrainer aus den eigenen Nachwuchsteams übernehmen. Diese Trainer kennen den Verein und die Mannschaft gut, was einen schnellen Übergang ermöglicht. Trainerwechsel sind jederzeit möglich, während Spielertransfers nur in festgelegten Zeiträumen erfolgen können, die von den FIFA-Regularien festgelegt sind.

Die Transferperioden in Europa sind im Januar für Wintertransfers und im Juli/August für Sommertransfers. Während der Transferperioden können Vereine Spieler abgeben und neue verpflichten, jedoch nicht während einer schlechten Phase. Es gibt Vorschläge zur Einführung von festen Wechselzeiten für Trainer, um diese zu schützen, was von einigen Experten, wie dem BILD-Journalisten Nicolas Linner, als schwierig angesehen wird. Thorsten Fink hingegen unterstützt eine solche Änderung und sieht Vorteile in festen Wechselzeiten für Trainer.

Ob Stefan Leitl die Wende bei Hertha BSC noch schaffen kann, bleibt abzuwarten. Die nächsten Spiele werden entscheidend sein, um zu sehen, ob die Mannschaft den Glauben an den Aufstieg aufrechterhalten kann. Die Statistiken und die Historie sprechen jedoch gegen einen Aufstieg in dieser Saison, was die Herausforderung nur umso größer macht. Die Fans und die Verantwortlichen müssen Geduld zeigen und hoffen, dass sich die Situation bald verbessert.

Für weiterführende Informationen zu den Herausforderungen im Profifußball und den Dynamiken rund um Trainerwechsel, verweisen wir auf ausführliche Analysen, die unter diesen Links zu finden sind.