Heute ist der 22.02.2026, und in Berlin findet der CDU-Bundesparteitag in Stuttgart statt. Die Christdemokraten stehen vor der Herausforderung, eine Bilanz der bisherigen Koalitionszeit zu ziehen und den zukünftigen Kurs festzulegen. Diese Versammlung bietet eine Plattform zur Bewertung der Arbeit der Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz und zur Diskussion darüber, welche Erwartungen die CDU an die Koalition hat. Ein zentrales Thema ist die angespannte Wirtschaftslage in Deutschland, die von Klagen über einen Reformstau und Ängsten vor Jobverlusten geprägt ist.

Die Mitglieder der CDU sind sich einig, dass das Vertrauen der Unternehmer und Bürger in die Wirtschaftskompetenz der Partei gestärkt werden muss. In diesem Kontext ist auch das Gedenken an den Ukraine-Krieg von Bedeutung, der vor vier Jahren begann und dessen Auswirkungen auf Deutschland und Europa nicht unterschätzt werden dürfen. Im Studio werden dazu Jens Spahn, der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende, und Matthias Miersch, der SPD-Fraktionsvorsitzende, zu Wort kommen.

Wirtschaftswachstum als zentrales Anliegen

Die CDU-geführte Regierung unter Friedrich Merz hat ein neues politisches Kapitel begonnen, das darauf abzielt, Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont, dass wirtschaftliches Wachstum entscheidend für den Wohlstand und die Sicherheit des Landes ist. Sie stellt klar: „Ohne Wirtschaft ist alles nichts.“ Ohne Wachstum gibt es keine steigenden Steuereinnahmen, was zu Verteilungskämpfen um knappe Ressourcen führen kann. Reiche warnt vor härteren Kämpfen um finanzielle Mittel, wenn das Wachstum nicht zurückkehrt.

Die Regierung hat sich das Ziel gesetzt, Lösungen für die Menschen anzubieten und Deutschland auf Erfolgskurs zu bringen. Die Energiewende wird als das größte Zukunftsprojekt Deutschlands bezeichnet, wobei Bezahlbarkeit und Sicherheit im Zentrum stehen. In den letzten Jahren wurden wichtige Aspekte wie die Abhängigkeit von Energieimporten und die Kosten für die Netzstabilisierung vernachlässigt. Die neue Regierung verfolgt eine Dreiklang-Strategie: sauber, sicher und bezahlbar. Reiche kündigt an, dass die Stromrechnungen sinken sollen, während in erneuerbare Technologien investiert wird, was Optimismus für die Zukunft unter der Führung von Friedrich Merz weckt.

Ein gemeinsamer Weg in die Zukunft

Die CDU kombiniert Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft mit einer modernen, technologieoffenen Vision. Das Ziel ist es, die Stabilität der Währung zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Herausforderungen als Chancen zu nutzen. Reiche hebt hervor, wie wichtig es ist, an den Standort Deutschland zu glauben und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Die CDU hat den Wandel eingeleitet, und nun liegt es an der Gesellschaft, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

Die anstehenden Herausforderungen sind also vielfältig: Von der Sicherstellung einer stabilen Wirtschaft über die Gestaltung der Energiewende bis hin zur Schaffung von Arbeitsplätzen und dem Schutz vor Jobverlusten. Der Parteitag in Stuttgart könnte entscheidend dafür sein, in welche Richtung sich die CDU unter Friedrich Merz entwickeln wird und wie sie die Sorgen der Bürger in der aktuellen Lage adressieren kann. Die Diskussionen und Ergebnisse dieses Treffens werden mit Spannung erwartet und könnten weitreichende Konsequenzen für die politische Landschaft in Deutschland haben.

Für weiterführende Informationen und eine tiefere Einsicht in die Positionen der CDU und die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen lohnt sich ein Blick auf die offizielle Webseite der CDU.