Die Burg Lichtenberg in der Pfalz hat kürzlich einen wichtigen Platz im Kulturlandschaftsportal „Kuladig“ erhalten. Das Portal steht für „Kultur. Landschaft. Digital.“ und bietet umfassende Informationen zu Objekten des landschaftlichen Kulturerbes in Deutschland, insbesondere mit einem Fokus auf Rheinland-Pfalz. Dies wurde in einer Veranstaltung am 15. Januar 2026 offiziell gefeiert, bei der Prof. Dr. Hannes Kopf, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, die Burg als „spektakuläre Sehenswürdigkeit der Pfalz“ bezeichnete und auf ihre Rolle als „digitales Aushängeschild“ hinwies. Hannes Kopf überreichte dem Burgvogt Andreas Rauch eine gedruckte Auszeichnung für dessen Engagement und betonte die Bedeutung der digitalisierten Präsentation historischer Stätten.
Die SGD Süd spielt eine zentrale Rolle im Projekt über das Kuladig-Kompetenzzentrum, das die Digitalisierung der Historie der Burg Lichtenberg vorantreibt. Der Eintrag im Kuladig umfasst Texte, Bilder sowie die Möglichkeit eines virtuellen Rundgangs über das Burggelände. Diese interaktive Präsentation wird durch fortschrittliche Technologien wie 360-Grad-Rundgänge, Drohnenaufnahmen und Videos unterstützt. Ziel ist es, die Geschichte von Burg Lichtenberg zeitgemäß und kostenlos zu präsentieren und das Bewusstsein für die Sehenswürdigkeit zu stärken.
Einbindung umliegender Gemeinden
Christoph Schneider, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan, hat in einem Gespräch seine Unterstützung für eine stärkere Einbindung umliegender Gemeinden in das Portal bekräftigt. Dies könnte die Sichtbarkeit der Burg sowie die Attraktivität der Region insgesamt erhöhen. Der Kreis Kusel wurde 2023 zur Kuladig-Modellkommune mit dem Thema „Geschichte(n) der Burg Lichtenberg“ ernannt, was weitere Kooperationen und Synergien mit der Universität Koblenz und dem Kuladig-Kompetenzzentrum in Rheinland-Pfalz ermöglicht.
Ein weiteres Highlight der Pläne ist die Entwicklung eines digitalen Zwillings der Ruine, die es ermöglichen soll, innovative technische Möglichkeiten weiter zu erforschen. Hannes Kopf plant, die Burg weiterhin durch das Kuladig-Kompetenzzentrum zu unterstützen, um die Bekanntheit von Burg Lichtenberg zu steigern und sie in den Kontext bekannter Burgen in Rheinland-Pfalz zu integrieren.
Insgesamt zeigt die digitale Einbindung der Burg Lichtenberg nicht nur die Fortschritte im Bereich der Kulturvermittlung, sondern auch das Potenzial, eine breitere Öffentlichkeit für die historische Stätte zu gewinnen und das kulturelle Erbe der Region lebendig zu halten.
Für weitere Informationen über die Initiative und das Portal Kuladig besuchen Sie bitte die Rheinpfalz und das Wochenblatt Reporter.