Bürger gefragt: Treptow-Köpenick plant Schulen und Grünflächen!

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Treptow-Köpenick startet Bürgerbeteiligung zur Entwicklung sozialer Infrastruktur bis 11. Februar 2026. Jetzt mitgestalten!

Treptow-Köpenick startet Bürgerbeteiligung zur Entwicklung sozialer Infrastruktur bis 11. Februar 2026. Jetzt mitgestalten!
Treptow-Köpenick startet Bürgerbeteiligung zur Entwicklung sozialer Infrastruktur bis 11. Februar 2026. Jetzt mitgestalten!

Bürger gefragt: Treptow-Köpenick plant Schulen und Grünflächen!

Der Bezirk Treptow-Köpenick hat am 21. Januar 2026 die Bürgerbeteiligung zur Fortschreibung seines Sozialen Infrastrukturkonzepts (SIKo) gestartet. Anwohner können bis zum 11. Februar 2026 ihre Hinweise und Anregungen über die Plattform mein.berlin.de einreichen. Das SIKo ist ein zentrales Planungsinstrument, das festlegt, wo in den kommenden Jahren Kindertagesstätten, Schulen, Sportanlagen, Bibliotheken und Grünflächen entstehen oder erweitert werden sollen. Es bündelt verschiedene Fachplanungen und basiert auf der Bevölkerungsprognose für Berlin bis 2040, um den wachsenden Bedarf an sozialer Infrastruktur zu decken.

Manuel Tyx, Sprecher für Stadtentwicklung und Bauen im Bezirksamt, hebt die Notwendigkeit kluger Entscheidungen zur Flächennutzung hervor. Der aktuelle Entwurf ist die erste Fortschreibung des 2019 beschlossenen SIKo und wurde zwischen September 2023 und November 2025 erarbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Flächensicherung angesichts des Bevölkerungswachstums durch Wohnungsneubau. Neben der Online-Beteiligung sind die Details des Entwurfs auch im Rathaus Köpenick einsehbar.

Beteiligung und Informationszugang

Die Bürgerbeteiligungsplattform bietet wesentliche Inhalte des Gesamtberichts in Form von Übersichtsplakaten an. Rückfragen können dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr an eine Ansprechpartnerin gerichtet werden. Nach Ablauf der Frist zur Einreichung der Hinweise wird der Bezirk diese auswerten und die finale Konzepterstellung bis Mitte 2026 abschließen.

Das SIKo wird von den bezirklichen Gremien als Bereichsentwicklungsplanung beschlossen und ist entscheidend für die Investitions- und Finanzplanung des Bezirks. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, wo die angemessene Versorgung der Bevölkerung mit sozialer Infrastruktur immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wichtige Einrichtungen wie KiTas, Schulen, Sporthallen und öffentliche Grünflächen tragen maßgeblich zur Lebensqualität in städtischen Gebieten bei, wie auch in Stuttgart festgestellt wurde, wo die Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Anordnung sozialer Infrastruktur betont wird.

Herausforderungen der Stadtentwicklung

Die Herausforderungen in der Stadtentwicklung sind weitreichend. In der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung wurde bereits 2002 das Ziel formuliert, die Flächenneuinanspruchnahme auf 30 Hektar pro Tag bis 2020 zu reduzieren. Umweltschonende Raumplanung strebt danach, eine flächensparende Innenentwicklung durch Nachverdichtungen und die Wieder- oder Umnutzung brachgefallener Flächen zu ermöglichen. Diese Ansätze sind für Treptow-Köpenick von Bedeutung, um die Lebensqualität in einem wachsenden Bezirk zu sichern.

Außerdem wird die Zunahme stadtorientierter Dienstleistungen und die sich verändernden demografischen Strukturen – wie die Zunahme von Single-Haushalten – beobachtet. Diese Entwicklungen erfordern ein konsistentes Leitbild für nachhaltige Stadtentwicklung, das in Treptow-Köpenick durch das SIKo konsequent verfolgt wird. Gute Siedlungsstrukturen fördern nicht nur den sozialen Zusammenhalt, sondern reduzieren auch den Flächenverbrauch, minimieren Landschaftsverbrauch und verringern Verkehrsaufkommen und Emissionen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Sozialen Infrastrukturkonzept des Bezirks Treptow-Köpenick eine essentielle Grundlage für die zukünftige Entwicklung der sozialen und grünen Infrastruktur darstellt. Der erfolgreiche Abschluss der Bürgerbeteiligung wird entscheidend sein, um die Ansprüche einer wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden.

Für weitere Informationen und zur Teilnahme an der Bürgerbeteiligung besuchen Sie bitte die Seiten der Berliner Zeitung, Stadt Stuttgart und Umweltbundesamt.