Heute, am 14. Februar 2026, steht im Volksparkstadion ein spannendes Duell in der Fußball-Bundesliga an: Der Hamburger SV empfängt Union Berlin. Für Steffen Baumgart, den ehemaligen Trainer des HSV, ist es eine besondere Rückkehr. Er wurde im November 2024 nach einer durchwachsenen Zeit beim HSV entlassen, wo er nur neun Monate im Amt war und nach fünf sieglosen Pflichtspielen die Konsequenzen ziehen musste. Unter seiner Führung verpasste der HSV den Aufstieg, doch nur sechs Wochen nach seiner Entlassung wurde er von Union Berlin verpflichtet, wo er seither eine positive Entwicklung nahm und den Verein sicher vor dem Abstieg führte.
Baumgarts Rückkehr ist nicht nur aus sportlicher Sicht bemerkenswert. Der Trainer hat eine besondere Beziehung zum HSV, da er bereits als Kind Fan des Clubs war. In seinen Reflexionen gesteht er, dass es immer sein Wunsch war, beim HSV zu arbeiten, und nicht bei größeren Clubs wie Bayern oder Dortmund. Nun steht er erneut im Volkspark und möchte das Spiel gewinnen, auch wenn er betont, dass es nicht aus persönlichen Gründen geschieht. Er hat eine gute Beziehung zu den Mitarbeitern und der Stadt, und das, obwohl er die Enttäuschung des verpassten Aufstiegs noch immer spürt.
Die aktuelle Situation der Teams
Beide Mannschaften stehen derzeit im Mittelfeld der Tabelle und konnten in letzter Zeit positive Ergebnisse erzielen. Der HSV hat seinen Kader stark verändert seit Baumgarts Abgang; nur wenige Spieler aus seiner Zeit sind noch im Team. Ransford-Yeboah Königsdörffer, der während Baumgarts Amtszeit aufblühte, äußerte sich positiv über seinen ehemaligen Trainer, machte aber klar, dass es sich um ein normales Bundesliga-Spiel handelt. Währenddessen kehrt Jean-Luc Dompé nach seiner Suspendierung zurück, und Co-Trainer Merlin Polzin wird voraussichtlich am Samstag wieder im Einsatz sein, nachdem er sich erkältet hatte.
Die möglichen Aufstellungen der Teams sind wie folgt: Der Hamburger SV könnte mit Heuer Fernandes im Tor, Capaldo, L. Vuskovic und Elfadli in der Abwehr sowie Jatta, Vieira, Remberg und Muheim im Mittelfeld antreten. Im Sturm stehen Philippe, Königsdörffer und Otele bereit. Union Berlin wird voraussichtlich mit Rönnow im Tor, einer Abwehrreihe aus Doekhi, Querfeld und Nsoki sowie einem Mittelfeld, das Trimmel, R. Khedira, Kemlein und Köhn umfasst, auflaufen. Im Angriff könnten Jeong und Ansah spielen, während Ilic die Offensive verstärkt.
Ein Wiedersehen mit alten Bekannten
Dieses Spiel ist auch ein Wiedersehen für Baumgart und seinen ehemaligen Co-Trainer Merlin Polzin, der nach Baumgarts Entlassung übernahm und den HSV zum Aufstieg führte. Baumgart reflektiert über die Enttäuschung seiner Zeit beim HSV und wünscht sich mehr Erfolg aus dieser Phase. Er ist nun seit über 20 Jahren Mitglied bei Union Berlin und hat bereits als Spieler eine Verbindung zu dem Verein aufgebaut. Es bleibt abzuwarten, wie sich die beiden Teams im direkten Duell schlagen werden.
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