Am 5. Januar 2026 hat Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) nach einem verheerenden Anschlag auf das Stromnetz rasche Ermittlungen des Bundes gefordert. Dieser Anschlag wurde von der linksextremistischen Gruppe „Vulkan“ verübt, die sich zu dem Vorfall bekannt hat. Giffey bezeichnete den Anschlag als einen Angriff auf die freie Gesellschaft und stellte die Frage, ob es sich lediglich um linke Aktivisten handelt oder ob möglicherweise mehr hinter diesem Vorfall steckt. Ihr Bericht bei Tagesschau betont die Notwendigkeit einer umfassenden und schnellen Aufklärung des Tathergangs.
Giffey wies zudem darauf hin, dass dieser Anschlag erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen nach sich zieht und nicht zu rechtfertigen sei. „Wir brauchen die Unterstützung des Bundes bei den Ermittlungen“, so Giffey. In diesem Kontext äußerte sich auch Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Er bezeichnete den Anschlag als „absolut inakzeptabel“ und verwies darauf, dass es sich um professionell agierende Straftäter handeln könnte. Die Polizei hat das Bekennerschreiben der Gruppe „Vulkan“ als authentisch eingestuft, was die Besorgnis über mögliche strukturelle Probleme im Bereich der inneren Sicherheit weiter verstärkt.
Stromausfall und seine Folgen
Der Anschlag führte am vergangenen Samstag zu einem massiven Stromausfall. Während 14.000 Haushalte und 500 Gewerbekunden mittlerweile wieder mit Strom versorgt sind, warten noch immer 31.000 Haushalte sowie 1.700 Gewerbebetriebe in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde auf eine Wiederherstellung der Stromversorgung. Diese könnte möglicherweise bis Donnerstag andauern. Um den betroffenen Bürgern in dieser Krise zu helfen, werden Notstromaggregate zur Verfügung gestellt.
Die Situation hat die Stadt in Alarmbereitschaft versetzt, da die Auswirkungen des Anschlags und des darauffolgenden Stromausfalls in vielen Lebensbereichen spürbar sind. Die Behörden arbeiten intensiv daran, die Sicherheit zu erhöhen und solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die Ermittlungen stehen vor einer großen Herausforderung, da die Möglichkeit besteht, dass es sich nicht um eine isolierte Tat handelt.
Insgesamt ist die Situation ein deutliches Zeichen dafür, dass die innere Sicherheit in Berlin dringend verbessert werden muss, um derartige Anschläge zu verhindern. Es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen die Bundesregierung ergreifen wird, um den Vorfall aufzuklären und den Bürgern ein sicheres Umfeld zu gewährleisten.