Die Alarmglocken läuten in den Regalen von Aldi! Der Discounter sieht sich gleich zwei brisanten Problemen gegenüber, die sowohl die Qualität seiner Produkte als auch die Gesundheit der Verbraucher betreffen. Zum einen sorgt eine fragwürdige Verpackung bei Gewürzen für Unmut, und zum anderen hat ein Rückruf von Bio-Gewürzen aufgrund von Salmonellen für Besorgnis gesorgt.
Ein Kunde wollte in Berlin eine Packung „Le Gusto Kreuzkümmel“ kaufen, nur um zuhause festzustellen, dass das Glas nur zu einem Drittel gefüllt war. Die Stiftung Warentest wurde informiert und stellte zudem fest, dass Aldi bei der Verwendung von Standard-Gläsern keine betrügerischen Praktiken anwendet, da der Luftanteil variieren kann. Dieser Vorfall ist jedoch nicht der einzige: Verbraucher berichteten auch über andere Produkte, bei denen der Inhalt reduziert wurde, während der Preis gleich blieb. Die Müsli-Verpackungen von Kölln sind ein weiteres Beispiel, wo sich das Gewicht von 2000 Gramm auf 1700 Gramm verringerte, ohne dass der Preis angepasst wurde. Stiftung Warentest dokumentiert diese Anomalien, aber rechtliche Konsequenzen sind bisher nicht zu erwarten, da kein Gesetz festlegt, wie viel Luft in Verpackungen erlaubt ist, nur eine Verwaltungsvorschrift betont, dass mehr als 30 Prozent Luft nicht akzeptabel sein sollten.