Die Stadt Berlin setzt ein starkes Zeichen für Demokratie und Zusammenhalt in ihrem Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Durch die Durchführung von Aktionswochen, die vom 18. September bis 2. Oktober 2025 stattfinden werden, werden Organisationen, Vereine, Schulen und interessierte Bürger:innen dazu aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen. Ziel dieser Initiative ist es, ein Bewusstsein für Werte wie eine offene Gesellschaft, Solidarität und Zusammenhalt zu fördern, so berlin.de.
Im Rahmen der Aktionswochen ist ein vielfältiges Programm geplant, das Workshops, Sprachcafés, internationale Kochabende, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Infoabende und Filmvorführungen umfasst. Damit soll ein Raum geschaffen werden, in dem Demokratie und kulturelle Vielfalt erlebbar werden. Die Vorbereitung und Koordination der Interkulturellen Woche, die diesen Aktivitäten vorausgeht, erfolgt durch den Ökumenischen Vorbereitungsausschuss (ÖVA).
Beteiligung und Vernetzung
Interessierte haben die Möglichkeit, ihre Beiträge für das Programm bis spätestens 22. Juli 2025 über ein Online-Formular einzureichen. Des Weiteren wird am 16. Juli 2025 um 16 Uhr ein offenes Online-Treffen zur Vernetzung stattfinden, wobei eine Anmeldung erforderlich ist.
Diese Aktionswochen sind nicht isoliert zu betrachten. Sie stehen in Verbindung mit dem bundesweiten Programm „Demokratie leben!“, das darauf abzielt, die Zivilgesellschaft in ihrer Demokratiearbeit zu unterstützen, wie partnerschaftfuerdemokratie-sz.berlin unterstreicht. In Berlin gibt es inzwischen über 20 solcher Partnerschaften, die über Fördermittel des Bundesprogramms finanziert werden. Ab 2025 beginnt eine neue Förderperiode bis 2032.
Ziele der Demokratiearbeit
Der Fokus liegt hierbei auf der Förderung von Demokratie, dem Umgang mit Vielfalt und der Prävention von Extremismus. Verschiedene Formate und kleine Projekte sind geplant, die sich mit Problemen auseinandersetzen, die das demokratische Miteinander gefährden. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und engagierten Bürger:innen jeden Alters.
Zusätzlich betonen die Ziele des Bundesprogramms die Notwendigkeit, sich aktiv gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Desinformationskampagnen zu stellen. Das Engagement für eine starke Zivilgesellschaft wird als zentral erachtet, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen, einschließlich der Problematik des Rechtsextremismus. Hierzu werden in Kürze auch Maßnahmenpakete verabschiedet, wie interkulturellewoche.de berichtet.
Ein Augenmerk liegt dabei auf der Forderung nach einem langfristigen Demokratiefördergesetz, welches die Projektförderung auf ein stabiles Fundament stellen könnte. Akteure der Zivilgesellschaft haben betont, dass ohne solch eine gesetzliche Regelung die Finanzierung von Initiativen in Frage gestellt werden könnte.
Mit den bevorstehenden Aktionswochen und den damit verbundenen Initiativen wird ein weiterer Schritt in die richtige Richtung unternommen, um Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Berlin weiter zu stärken.