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Männerüberschuss in Deutschland: Statistik zeigt, dass auf 1000 Frauen 971 Männer kommen. Wo sind die Männer am meisten in der Unterzahl?

Gemäß einem Bericht von www.berliner-kurier.de,

Wie viele Männer und Frauen gibt es gerade eigentlich in Deutschland und den einzelnen Bundesländern? Das zeigt eine aktuelle Statistik jetzt …. Frauenpower in Deutschland! Anlässlich des Internationalen Männertages am 19. November hat das Statistische Bundesamt (Destatis) aktuelle Zahlen veröffentlicht: Es gibt hier immer mehr Frauen als Männer. Wobei sich die einzelnen Bundesländer auch noch mal unterscheiden …

Auf 1000 Frauen kommen in Deutschland 971 Männer
Der demografische Wandel hin zu einer älteren Gesellschaft und die höhere Lebenserwartung von Frauen tragen maßgeblich dazu bei, dass in Deutschland insgesamt weniger Männer als Frauen leben! In Berlin sind die Männer in allen Altersgruppen in der Unterzahl. In den jüngeren Altersgruppen sind dagegen die Männer in der Überzahl. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, kamen zum Jahresende 2022 in der deutschen Gesamtbevölkerung im Schnitt nur 971 Männer auf 1000 Frauen. Hauptgrund für das Geschlechterverhältnis ist der deutliche Frauenüberschuss in der Altersgruppe 65plus mit 786 Männern je 1000 Frauen. Dagegen gibt es in den Altersgruppen bis unter 50 Jahre jeweils mehr Männer als Frauen. Am höchsten ist der Männeranteil bei den 18- bis 29-Jährigen: 1086 junge Männer kommen hier auf 1000 junge Frauen. Ein Grund dafür ist, dass aktuell etwa 5 Prozent mehr Jungen als Mädchen geboren werden.

In diesem Bundesland gibt’s die wenigsten Männer
Das Geschlechterverhältnis fällt regional sehr unterschiedlich aus. Schaut man sich die Gesamtbevölkerung an, leben anteilig am meisten Männer in Brandenburg – mit durchschnittlich 999 Einwohnern je 1000 Einwohnerinnen. Am deutlichsten in der Unterzahl sind die Männer dagegen in Berlin, wo durchschnittlich 995 Einwohner pro 1000 Einwohnerinnen leben.

In Berlin sind junge Männer in der Unterzahl, in Brandenburg in der Überzahl
Betrachtet man einzelne Altersgruppen, zeigt sich wiederum ein anderes Bild: Bei den 18- bis 29-Jährigen in Brandenburg ist der Männerüberschuss am höchsten mit 1128 Männer je 1000 Frauen, während in Berlin die Männer in dieser Altersgruppe in der Unterzahl sind mit 995 Männer je 1000 Frauen. Das bedeutet, dass in Berlin deutlich weniger junge Männer leben, während in Brandenburg mehr junge Männer als Frauen anzutreffen sind. Dies könnte lokale Auswirkungen auf soziale Strukturen, Partnerschafts- und Familienbildungen haben.

NAG Redaktion

Versierte Journalisten mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Arbeiteten seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Haben für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und sind bekannt für tiefgründige Analysen und klare Darstellungen komplexer Sachverhalte.

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