Pressemitteilung Nr. 290/2023 vom 24.11.2023
Berlin-Mitte: Entsiegelungsstrategie für eine klimafreundliche Schwammstadt
Gemäß einem Bericht von www.berlin.de, ist Berlin-Mitte entschlossen, seine Flächen zu entsiegeln und so die Folgen des Klimawandels zu mildern. Etwa 60 Prozent der Fläche in Berlin-Mitte ist versiegelt, was dazu führt, dass sich die Stadt stärker aufheizt und Regenwasser nicht im Boden versickern kann. Das Bezirksamt plant, bis zu 150.000 m² Fläche in den kommenden Jahren zu entsiegeln, um die negativen Auswirkungen zu reduzieren.
Das Konzept einer „Schwammstadt“ sieht vor, dass das Regenwasser den Boden statt die Kanalisation erreicht. Die Entsiegelungsstrategie umfasst Maßnahmen wie das Aufweiten von Baumscheiben, die Begrünung von Gehwegen und die Einführung von „Grünen Gullys“. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Umgebung abkühlen, sondern auch das Abwassernetz entlasten und das Grundwasser sowie die Bäume unterstützen.
Im Jahr 2023 sind bereits mehr als 5000 m² entsiegelt worden, und weitere Projekte sind in Umsetzung oder Planung. Die Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann betont die positiven Auswirkungen der Entsiegelungsstrategie auf die Umwelt und die Bewohner von Mitte, da sie die Stadttemperatur in den Hitzesommern senkt und das Risiko von Überschwemmungen bei Starkregenereignissen verringert.