
Die deutsche Post bekommt einen kräftigen Einschnitt! Die Bundesnetzagentur hat entschieden, das Briefporto nur um mickrige 10,5 Prozent zu erhöhen. Ein feiger Schritt, der für viel Aufregung sorgt. „Die Ablehnung unseres Antrags zur Porto-Anpassung vor einem Jahr hat uns schon geschockt, aber diese unzureichende Erhöhung auf etwa 95 Cent ist eine Ohrfeige!“, empört sich Andrea Kocsis, die stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).
Kocsis stellt klar, dass diese Maßnahme in einer Zeit der Rekordinflation nicht nachvollziehbar ist. „Die Inflation hat seit der letzten Porto-Erhöhung im Januar 2022, als das Porto auf 85 Cent angehoben wurde, über 16 Prozent erreicht!“, so Kocsis weiter. „Alle Unternehmen in Deutschland passen ihre Preise an, warum nicht die Post?“ Hier steht die Grundversorgung auf der Kippe!
Negative Folgen für die Beschäftigten
Diese falsche Entscheidung wird fatale Auswirkungen auf die Mitarbeiter der Deutschen Post AG haben. Steigende Personalkosten und notwendige Investitionen in die Zukunft können so kaum noch finanziert werden, warnt Kocsis. Dies wird die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten dramatisch verschlechtern und das Risiko von Prekarisierung erhöhen. „Wir brauchen gute Tariflöhne und beste Arbeitsbedingungen, um das nötige Personal für eine hochwertige Zustellung zu gewinnen und zu halten!“, so Kocsis.
Der Druck auf die Post wird steigen, und die Folgen sind für alle spürbar. Um den Service aufrechtzuerhalten und die Menschen im Land zuverlässig zu beliefern, notwendig und überlebenswichtig! ver.di macht daher dem Bundeswirtschaftsministerium klar: Die Entscheidung muss geändert werden! Es muss sichergestellt werden, dass die qualitativ hochwertigen postalischen Dienstleistungen flächendeckend erhalten bleiben und tarifliche Vollzeitarbeitsplätze gesichert sind!
Ein klarer Aufruf zum Handeln – die Verantwortung liegt nun beim Bundeswirtschaftsministerium!