Die Berlinerin Conny Zhang, verantwortlich für den Musikbereich von Spotify in Deutschland, Österreich und der Schweiz, und die Berliner Sängerin und Rapperin Nina Chuba sind zwei erfolgreiche Frauen in der Musikbranche. Nina Chubas Album „Glas“ erreichte 2023 Platz eins der deutschen Album-Charts. In einem Interview mit der FAZ äußerten sich beide zu Frauen in der Musikbranche. Zhang betonte, dass immer noch eine Schieflage bestehe und es Vorreiterinnen brauche, um zukünftigen Generationen von Frauen den Einstieg zu erleichtern. Chuba nannte Nina Hagen und Inga Humpe als ihre Vorbilder und wünscht sich eine Zusammenarbeit mit letzterer. Zhang erwähnte, dass sich der Anteil von weiblichen Künstlerinnen in den von Spotify kuratierten Playlists in Deutschland in den letzten zwei Jahren um 162 Prozent erhöht hat. Außerdem stellte sie fest, dass Spotify-Playlists, die speziell für Hörerinnen kuratiert werden, sowohl von Männern als auch von Frauen gehört werden.
In Berlin gibt es eine lebendige und vielfältige Musikszene, die sowohl national als auch international bekannt ist. Die Stadt beherbergt eine Vielzahl von Musiklabels, Konzertorten und Festivals, die sowohl etablierten Künstlern als auch aufstrebenden Talenten eine Plattform bieten. Dabei spielt die Unterstützung und Förderung von Frauen in der Musikbranche eine wichtige Rolle. Initiativen wie die „Music Pool Berlin Female* Music Lab“ bieten Frauen eine Plattform, um sich zu vernetzen, gemeinsam zu lernen und Projekte umzusetzen.
Die Aussagen von Zhang und Chuba verdeutlichen, dass es immer noch Herausforderungen für Frauen in der Musikbranche gibt und dass weiterhin daran gearbeitet werden muss, diese zu überwinden. Indem erfolgreiche Frauen wie sie als Vorbilder fungieren und sich für mehr Sichtbarkeit und Chancen für Frauen in der Branche einsetzen, können sie dazu beitragen, dass sich die Situation verbessert. Es ist wichtig, dass Frauen in allen Bereichen der Musikbranche vertreten sind, sei es als Künstlerinnen, Produzentinnen, Songwriterinnen oder in anderen wichtigen Positionen.
Gemäß einem Bericht von www.berliner-zeitung.de