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Senkung der Netzengpasskosten: Entlastung für Verbraucher und Wirtschaft

Schockierende Einsparungen bei Stromkosten!

01.10.2024, Berlin: Ein unglaublicher Rückgang um fast 9 Milliarden Euro! Die Übertragungsnetzbetreiber triumphieren mit neuen Prognosen für die Jahre 2025 bis 2028: Die Kosten für das Netzengpassmanagement werden drastisch gesenkt. Dieses Licht am Ende des Tunnels ist ein echter Segen für die Volkswirtschaft und die Verbraucher!

Die blitzschnelle Senkung der Kosten ist ein echter Wendepunkt. Im Fokus stehen die teuren Redispatch-Maßnahmen – diese komplexen Eingriffe in die Stromproduktion, die notwendig sind, um das Stromnetz zu stabilisieren. Wenn in einem Abschnitt des Netzes zu viel oder zu wenig Energie fließt, müssen Netzbetreiber umgehend Kraftwerke an- oder abstellen, um die Balance zu halten. Diese Maßnahmen hängen direkt von den Schwankungen der Strompreise ab!

Die Ursachen für die Kostensenkung

Der Schock der energiepolitischen Landschaft ist nach wie vor spürbar: „Der russische Überfall auf die Ukraine und Deutschlands Abhängigkeit von fossilem Gas führten in den Jahren 2022 und 2023 zu astronomischen Energiepreisen“, erklärt Wolfram Axthelm, Geschäftsführer des BEE. Doch nun kehrt eine gewisse Normalität in den Energiepreismarkt zurück, was die Übertragungsnetzbetreiber endlich optimistisch stimmt.

Die wahre Revolution hat jedoch die explosionsartige Zunahme der Erneuerbaren Energien ausgelöst: Im ersten Halbjahr 2024 kamen mehr als 60 Prozent der Stromproduktion bereits aus erneuerbaren Quellen. Axthelm beobachtet: „Das Spielchen mit fossilen Energien und den damit verbundenen Preisschwankungen wird für die Zukunft immer schwieriger.“ Rückläufige Redispatchkosten führen zudem zu sinkenden Netzentgelten und damit zu einem echten Preisvorteil für die Endverbraucher.

Fokus auf die Zukunft!

Der BEE-Standpunkt? Die hitzige Debatte um eine Aufspaltung der einheitlichen Strompreiszone gehört nun der Vergangenheit an! „Der Ausblick der Übertragungsnetzbetreiber hat das letzte Argument der Befürworter pulverisiert. Die von uns prognostizierte Senkung der Redispatchkosten ist jetzt Realität geworden“, erklärt Axthelm. Der Zeitpunkt ist gekommen, diese unnötigen Diskussionen abzulegen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Ausbau des Stromnetzes, die Entwicklung von Speichermöglichkeiten und die Förderung von Flexibilitäten in unserem Energiesystem.

Mit diesen Maßnahmen setzen wir die Weichen für ein robustes und erschwingliches Energiesystem der Zukunft!

NAG Redaktion

Versierte Journalisten mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Arbeiteten seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Haben für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und sind bekannt für tiefgründige Analysen und klare Darstellungen komplexer Sachverhalte.

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