Lehrer Max Teske aus Burg: „Ich wurde auf offener Straße als ’scheiß Zecke’ beschimpft“
Die Lehrer Max Teske und Laura Nickel prangerten Zivilcourage beweisend rechte Vorfälle an ihrer Schule in Burg (Spreewald) an. Ihre Berichte haben ein breites Medienecho ausgelöst und für Aufsehen gesorgt. Jetzt gehen beide zum neuen Schuljahr an eine andere Schule.
Im Interview spricht Max Teske über die Ereignisse und gibt Einblick in seine Erfahrungen mit Rechtsextremismus. Seine Entscheidung, die Schule zu wechseln, beruht auf der Belastungssituation, die durch die offenbar rechtsradikalen Vorfälle entstanden ist.
Teske schildert, wie er auf offener Straße beleidigt wurde und als „scheiß Zecke“ betitelt wurde. Dieses Erlebnis zeigt deutlich, wie präsent Rechtsextremismus in der Gesellschaft ist und dass auch Lehrer nicht davor geschützt sind.
Der Lehrer betont auch, dass es sich bei den Vorfällen nicht um Einzelfälle handelt. Rechtsextremismus sei ein Problem, das sich nicht nur auf den Schulkontext beschränkt, sondern in der gesamten Gesellschaft vorhanden ist. Teske erzählt von seinen eigenen Erfahrungen mit rechtsextremen Gewalttätern, die ihn schon in jungen Jahren verprügelt haben.
Auf die Frage, wie er den Umgang mit solchen Vorfällen seitens der Schulleitung und des Brandenburger Bildungsministeriums bewertet, äußert sich Teske kritisch. Er bemängelt, dass die offiziellen Stellen nicht ausreichend auf die rechtsradikalen Vorfälle reagiert haben und fordert eine kl