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„Ein letztes Zuhause: Albert-Schweitzer-Jahresbericht 2023/24“

Ein Schrei nach Hilfe – und die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer sind zur Stelle! In ihrem neuen Jahresbericht 2023/2024 wird deutlich, wie kritisch die Situation für viele Kinder in Deutschland ist. „Unsere Arbeit ist heute wichtiger denn je – denn jedes Kind verdient ein sicheres Zuhause“, mahnt Dr. Albrecht Matthaei, Geschäftsführer des Bundesverbands. Hier wird nichts beschönigt, denn die Zahlen sind alarmierend!

Im vergangenen Jahr wurden deutschlandweit erschreckende 63.000 Fälle von Kindeswohlgefährdung registriert – ein trauriger Rekord, der die Dringlichkeit dieser Organisation unterstreicht. Die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer sind nicht einfach nur ein Dienstleister; sie sind oft der letzte Rettungsanker für Kinder, die in Krisensituationen dringend Hilfe benötigen.

Engagierte Helfer in der Krise

Mit über 2.300 engagierten Mitarbeitenden in rund 500 Einrichtungen jeden Tag am Puls der Zeit – diese Menschen geben alles, um den Schwächsten unserer Gesellschaft Sicherheit und Wärme zu bieten. „Wir bieten individuelle Hilfen und sichere Orte, wo Heranwachsende, die nicht bei ihren Eltern leben können, ein behütetes Zuhause finden“, so Matthaei weiter. Im letzten Jahr wurden mehr als 22.000 Kinder und Jugendliche erreicht – ein beeindruckender Erfolg!

Doch wie macht sich der Verband die nötigen finanziellen Mittel zunutze? Durch großzügige Spenden in Höhe von über 8,5 Millionen Euro wurden zahlreiche Projekte ermöglicht, die das Leben von Kindern und Jugendlichen nachhaltig positiv verändern. „Unsere Arbeit lebt von Spenden, und jeder Beitrag zählt“, ruft Matthaei alle Unterstützer zu einer weiteren tatkräftigen Mithilfe auf.

Die Organisation selbst gibt einen klaren Einblick in die Verwendung der Gelder. Es werden nicht nur Therapie- und Bildungsangebote gefördert, sondern auch Freizeitmöglichkeiten, die den jungen Menschen helfen, ihre Talente zu entwickeln und Perspektiven zu schaffen!

Der Blick nach vorn

Trotz der Herausforderungen, die die Suche nach pädagogischen Fachkräften mit sich bringt, zeigt sich der Verband optimistisch. Dr. Matthaei formuliert ein ambitioniertes Ziel: die Weiterentwicklung und Sicherstellung des Hilfsangebots, um noch mehr Kindern und Jugendlichen eine langfristige Perspektive zu bieten. Denn während immer mehr Kinder in Not geraten, muss die Hilfe bereitstehen!

Blicken wir gemeinsam auf eine Zukunft, in der jedes Kind ein sicheres Zuhause hat. Die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke sind bereit, diesen Kampf fortzusetzen, und setzen auf die Unterstützung der gesamten Gesellschaft. Denn: „Nicht alle Kinder haben ein sicheres Zuhause. Aber alle haben ein Recht darauf!“

NAG Redaktion

Versierte Journalisten mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Arbeiteten seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Haben für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und sind bekannt für tiefgründige Analysen und klare Darstellungen komplexer Sachverhalte.

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