Das E-Rezept hat Einzug in Deutschlands Apotheken gehalten und bereits für einige Probleme gesorgt. Es kam zu Systemausfällen und auch in den Arztpraxen gab es technische Probleme. In einem halben Jahr soll nun die elektronische Patientenakte (ePA) eingeführt werden. Die ePA soll Befunde, Arztbriefe und Medikamentenplänen speichern und auch die Daten von Brillenpass, Bonusheft und Impfausweis beinhalten. Das Ziel ist es, dass jede Arztpraxis schnell auf die nötigen Daten zugreifen kann und Doppeluntersuchungen vermieden werden. Die Idee klingt vielversprechend, aber es gibt auch Bedenken bezüglich der Sicherheit der Patientendaten und der Umsetzbarkeit des Systems in den Arztpraxen.
Die Einführung der ePA ist nicht unumstritten. Datenschützer und Betroffene machen sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Daten. Die notwendige Technik in den Arztpraxen ist teuer und oft noch fehleranfällig. Auch in den Apotheken befürchtet man zusätzlichen Aufwand durch die ePA. Es sollte jedoch betont werden, dass viele Nachbarländer bereits seit Jahren erfolgreich mit solchen Systemen arbeiten.
Die Frage bleibt: Was haben Patientinnen und Patienten von der elektronischen Patientenakte? Und wie hoch sind die tatsächlichen Risiken? Diese Fragen werden bei der Sendung „Fakt ist!“ in Dresden diskutiert. Moderator Andreas F. Rook wird mit verschiedenen Gästen darüber sprechen.
Tabelle mit Informationen zu verwandten Themen:
| Thema | Informationen |
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| E-Rezept | Hat bereits für technische Probleme in Apotheken gesorgt |
| Datenschutz | Betroffene und Datenschützer machen sich Sorgen |
| Technik | Notwendige Technik in Arztpraxen ist teuer und fehleranfällig |
| Nachbarländer | Viele Nachbarländer arbeiten bereits mit ähnlichen Systemen |
Quelle: MDR Mitteldeutscher Rundfunk / ots