Berlin Aktuell

Das Geheimnisvolle Komponisten-Denkmal in der Griegstraße – Ein Blick in die feine Gegend von Grunewald, Berlin.

Wer an der Königsallee in Grunewald am Oberhaardter Weg abbiegt, der kommt zur Griegstraße. Eine feine Gegend, mit schönen Wohnhäusern. Auf einem Spaziergang stolperte ich dort über einen Dirigenten in Bronze, mannshoch auf einem Sockel. Der Norweger Edvard Grieg ist es aber nicht. Den kenne ich, der sieht anders aus. So ähnlich wie Mark Twain, mit wallendem weißem Haar und Schnurrbart. Der Mann auf dem Sockel erinnert eher an eine Szene aus einem Harry-Potter-Film. Der dargestellte Maestro schwingt seinen Dirigentenstab als würde er gerade einen Expecto-Patronus-Zauber ausführen. Vor rund zehn Jahren stellte ein Anwohner die Plastik auf, erfuhr ich aus der Nachbarschaft.

Der oben erwähnte Mark Twain, Autor von Tom Sawyer und Huck Finn, lebte von Oktober 1891 bis März 1892 in Berlin. Ein begnadeter Beobachter, der kurz nach seiner Heimreise in die Vereinigten Staaten über Berlin schrieb: „Die Hauptmasse der Stadt sieht aus, als sei sie erst in der letzten Woche erbaut worden, der Rest sieht aus, als wäre er vielleicht sechs oder sogar acht Monate alt.“ Berlin war für Mark Twain das Chicago Europas und er fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass es etwas auf Erden gibt, das man in Berlin nicht lernen kann – außer der deutschen Sprache.“

Gemäß einem Bericht von www.bz-berlin.de, befindet sich in der Griegstraße in Berlin-Grunewald ein ungewöhnliches Denkmal. Es handelt sich um eine Bronzestatue eines Dirigenten, jedoch ist es nicht der norwegische Komponist Edvard Grieg, nach dem die Straße benannt ist. Stattdessen ähnelt die Statue eher Mark Twain, einem berühmten Schriftsteller, der eine Zeit lang in Berlin lebte. Die Statue wurde von einem Anwohner vor etwa zehn Jahren aufgestellt. Mark Twain beschrieb Berlin als eine moderne Stadt, die ständig im Wandel ist. Er lobte die Vielfalt und das kulturelle Angebot der Stadt, merkte aber an, dass Deutsch lernen eine Herausforderung sein kann.

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Dieses ungewöhnliche Denkmal trägt sicherlich zum Charme und zur Vielfalt der Berliner Kulturszene bei. Es reflektiert auch die Verbindung der Stadt zu bedeutenden Künstlern und Schriftstellern, die hier gelebt und gewirkt haben. Berlin ist bekannt für seine lebendige Musik- und Literaturszene, und diese Statue stellt eine interessante Ergänzung zu den vielen anderen künstlerischen Sehenswürdigkeiten der Stadt dar. Ein Spaziergang durch die Griegstraße kann den Besuchern und Einheimischen die Gelegenheit bieten, mehr über die Geschichte und das kulturelle Erbe Berlins zu erfahren.

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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