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Arbeitgeber in Frankfurt vernachlässigt Tarifverhandlungen – Beschäftigte protestieren vor Werkstor

Die AKS Aqua-Kommunal-Service GmbH in Berlin steht aufgrund ihrer niedrigen Gehaltsstruktur in der Kritik. Die Gewerkschaft IGBCE hat Anfang Januar Forderungen der Beschäftigten übermittelt, doch die Arbeitgeberseite hat bislang noch kein Gegenvorschlag unterbreitet. Ein vereinbarter Verhandlungstermin wurde kurzfristig abgesagt und auf den 13. Mai verschoben. Die IGBCE kritisiert diese Verzögerung der Tarifverhandlungen und fordert ein abschlussfähiges Angebot bis zum genannten Termin. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, findet am 18. April zwischen 14:30 und 16:30 Uhr eine "Aktive Pause" vor dem Werkstor statt.

Die AKS Aqua-Kommunal-Service GmbH hat offenbar Schwierigkeiten, Fachkräfte zu gewinnen und Unmut unter den Beschäftigten aufgrund der niedrigen Gehälter. Die genaue Höhe der Gehälter wird in der Pressemitteilung nicht genannt, aber es wird deutlich gemacht, dass sie weit unter dem Branchenstandard liegen. Diese Situation führt zu Problemen bei der Fachkräftesicherung und beeinträchtigt das Betriebsklima.

Die Gewerkschaft IGBCE ist für diesen Betrieb zuständig und hat die Forderungen der Beschäftigten bereits im Januar der Arbeitgeberseite übermittelt. Bislang wurde jedoch kein Gegenvorschlag seitens des Arbeitgebers unterbreitet. Ein vereinbarter Verhandlungstermin am 13. März wurde kurzfristig abgesagt und auf den 13. Mai verschoben. Die IGBCE kritisiert diese Verschleppung der Tarifverhandlungen und fordert ein abschlussfähiges Angebot bis zum genannten Termin.

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, plant die IGBCE eine "Aktive Pause" vor dem Werkstor der AKS Aqua-Kommunal-Service GmbH. Diese soll am 18. April von 14:30 bis 16:30 Uhr stattfinden. Details dazu sind ebenfalls in der Pressemitteilung angegeben.

Es ist zu erwähnen, dass der aktuelle Tarifvertrag am 31. März ausgelaufen ist und die Beschäftigten der AKS Aqua-Kommunal-Service GmbH ein neues, angemessenes Angebot erwarten.

Siehe auch  Münchener SPD verzögert Umsetzung von Diesel-Fahrverboten - Kritik von DUH und VCD

Die IGBCE ist eine Gewerkschaft, die sich für die Interessen der Beschäftigten in unterschiedlichen Branchen einsetzt. Sie ist im Bezirk Berlin-Mark Brandenburg tätig, der flächenmäßig größte Bezirk der Gewerkschaft. Der Bezirk umfasst auch das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Bezirk betreut die IGBCE rund 16.000 Mitglieder in 247 Betrieben aus verschiedenen Branchen, darunter Brennstoffhandel, Chemische Industrie, Energieerzeugung und Veredlung, Erdöl- und Erdgasgewinnung, Glasindustrie, Kautschuk, Keramische Industrie, Kunststoff, Leder, Papier- und Zellstofferzeugung, Sanierung und Entsorgung, Stadtwerke und Wasserwirtschaft.

Es bleibt abzuwarten, wie die Arbeitgeberseite auf die Forderungen der IGBCE und die Aktion der "Aktiven Pause" reagiert. Es ist anzunehmen, dass die Beschäftigten der AKS Aqua-Kommunal-Service GmbH darauf drängen werden, ihre Tarifverhandlungen zügig abzuschließen und angemessene Gehaltsstrukturen zu erreichen.



Quelle: IGBCE Nordost / ots

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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