Magische Polarlichter leuchten über Berlin: Ein spektakuläres Naturschauspiel!

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Am 20.01.2026 erhellten Polarlichter den Berliner Himmel. Entdecken Sie, was dieses magische Naturschauspiel verursacht.

Am 20.01.2026 erhellten Polarlichter den Berliner Himmel. Entdecken Sie, was dieses magische Naturschauspiel verursacht.
Am 20.01.2026 erhellten Polarlichter den Berliner Himmel. Entdecken Sie, was dieses magische Naturschauspiel verursacht.

Magische Polarlichter leuchten über Berlin: Ein spektakuläres Naturschauspiel!

Polarlichter, auch bekannt als Aurora Borealis, erleuchteten am Montagabend den Himmel über Berlin und vielen anderen Regionen Deutschlands. Anwohner in Pankow teilten ihre Begeisterung auf sozialen Medien, nachdem sie auf Instagram von dem spektakulären Naturschauspiel erfahren hatten. Es war ein unvergessliches Erlebnis, nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in Städten wie Calbe an der Saale, Oberried-Hofsgrund, Duisburg und Flensburg waren die Nordlichter sichtbar. Laut dem Tagesspiegel versammelten sich viele Schaulustige, um dieses phänomenale Lichtspiel am Himmel zu bewundern.

Polarlichter entstehen durch Eruptionen an der Sonnenoberfläche, bei denen geladene Teilchen ins All geschleudert werden. Diese Teilchen werden durch das Erdmagnetfeld in Richtung der Pole gelenkt und regen die Luftmoleküle in der oberen Erdatmosphäre an, was zu den schillernden Lichterscheinungen führt. Die besten Chancen zur Beobachtung dieser Naturphänomene gibt es in den dunklen Wintermonaten im hohen Norden. Allerdings können sie auch in niedrigeren Breiten, wie Deutschland, erscheinen, wenn die Sonnenaktivität hoch ist.

Ursprung und Erscheinungsformen

Die Polarlichter treten in Bändern in der Nähe der Magnetpole auf und sind das Resultat von energiereichen, geladenen Teilchen des Sonnenwinds, die mit der Erdatmosphäre interagieren. Die Höhe dieser Lichterscheinungen variiert: Rotes Licht entsteht in etwa 250 km Höhe, während grünes Licht in einer Höhe von rund 120 km erzeugt wird. In Polargebieten wie Alaska, Kanada, Finnland, Island und Norwegen sind die Nordlichter am häufigsten anzutreffen. Über die Jahre wurden Polarlichter auch auf anderen Planeten mit Magnetfeldern und Atmosphären beobachtet, darunter Mars, und selbst außerhalb des Sonnensystems, wo sie astronomisch betrachtet sogar 10.000-mal stärker waren als die auf Jupiter beobachteten.

Die Farben der Polarlichter hängen von den angeregten Gasen ab: Sauerstoff kann grünes oder rotes Licht emittieren, Stickstoff erzeugt oft violette oder blaue Farbtöne. Laut Wikipedia kommen verschiedene Formen von Polarlichtern vor, inklusive Corona, ruhigen Bögen und Bändern. Dunkle Bereiche innerhalb der Polarlichter werden als Anti-Aurora bezeichnet, wo der Elektronenstrom zum Erliegen kommt.

Aktuelle Beobachtungen und Empfehlungen

Aktuelle Beobachtungen zeigen, dass die Häufigkeit von Polarlichtern in mittleren Breiten wie Deutschland von der Sonnenaktivität abhängt, die einem ungefähr 11-jährigen Zyklus folgt. Während des letzten solaren Maximums im Jahr 2024 gab es zahlreiche Eruptionen, die die Wahrscheinlichkeit des Sichtens von Polarlichtern erhöhten. Am besten sind diese Lichterscheinungen an klaren Abenden und Nächten zwischen 18 Uhr und 2 Uhr morgens sichtbar, insbesondere fernab von den Lichtern der Stadt.

Polarlichter sind nicht nur ein faszinierendes Schauspiel, sondern sie können auch elektromagnetische Felder erzeugen, die elektrische Geräte beeinflussen, darunter Satelliten und Stromnetze. Neueste Forschungen haben zudem gezeigt, dass Geräusche, die mit Polarlichtern assoziiert werden, durch Inversionsschichten in der Atmosphäre entstehen können, was ein weiteres faszinierendes Element dieses Naturschauspiels darstellt.