Eisregen bringt Berlins Tram-Verkehr zum Stillstand – Auswirkungen für alle!
Eisregen stoppt Tram-Verkehr in Berlin; Gedenken an Auschwitz; Herausforderungen in Gastronomie und kritischer Infrastruktur.

Eisregen bringt Berlins Tram-Verkehr zum Stillstand – Auswirkungen für alle!
Am 28. Januar 2026 sind die Straßen Berlins durch die Auswirkungen eines massiven Eisregens stark betroffen. Wie rbb-online berichtet, kam es aufgrund der eisigen Temperaturen und der Bildung einer Eisschicht auf den Oberleitungen zu einem vollständigen Stopp des Tram-Verkehrs auf allen Linien. Diese unerwartete Witterung hat nicht nur den öffentlichen Nahverkehr zum Erliegen gebracht, sondern auch die Mobilität der Berlinerinnen und Berliner stark eingeschränkt.
Zusätzlich zur Verkehrssituation gibt es heute einen besonderen Anlass zur Erinnerung. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. In Gedenken an die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer, die bis zu ihrem Tod im vergangenen Jahr an die Schrecken des Holocaust erinnerte, fanden in Berlin zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt.
Infrastruktur und Resilienz
Die extremen Wetterbedingungen führten einmal mehr zu Diskussionen über die Resilienz kritischer Infrastrukturen in Berlin. Der vier Tage andauernde Stromausfall in den Stadtteilen Steglitz und Zehlendorf hat verdeutlicht, dass hier dringend Verbesserungen nötig sind. Die wiederholten Unterbrechungen des Tram-Verkehrs infolge des Eisregens werfen Fragen nach der Zuverlässigkeit und Zukunftsfähigkeit der städtischen Infrastruktur auf.
Diese Problematik wird umso dringlicher, als mehr als 300.000 Berlinerinnen und Berliner von Überschuldung betroffen sind. Die steigenden Lebenskosten stellen viele Bürger vor enorme finanzielle Herausforderungen, was auch Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft hat.
Klimapakt und Gastronomie
Inmitten dieser Herausforderungen gibt es jedoch auch positive Entwicklungen. Ein Klimapakt wurde jüngst zwischen landeseigenen Unternehmen und dem Senat unterzeichnet, der ambitionierte Ziele zur Reduktion der CO2-Emissionen festlegt. Dies könnte einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Stadt leisten.
Die Gastronomie in Berlin sieht sich hingegen mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert. Angesichts steigender Kosten und weniger Gäste kämpfen viele Gastronomen in der Hauptstadt um ihr Überleben. Restaurants, Kneipen und Bars sind jedoch nicht nur im städtischen Alltag wichtig, sondern auch zentrale Wirtschaftsfaktoren. Die aktuelle wirtschaftliche Lage stellt sie vor große Herausforderungen, was sich negativ auf das gastronomische Angebot auswirken könnte.
Die angesprochenen Probleme und Entwicklungen sind nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen für die weitere Entwicklung Berlins, das sich zunehmend den Herausforderungen von Klimawandel und wirtschaftlicher Unsicherheit stellen muss.