Drei Männer wegen Auftragsmordes in Berlin festgenommen – Schock in der Stadt!

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Drei Männer wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin festgenommen. Ermittlungen zu organisiertem Verbrechen laufen weiter.

Drei Männer wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin festgenommen. Ermittlungen zu organisiertem Verbrechen laufen weiter.
Drei Männer wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin festgenommen. Ermittlungen zu organisiertem Verbrechen laufen weiter.

Drei Männer wegen Auftragsmordes in Berlin festgenommen – Schock in der Stadt!

Am 10. Juli 2025 wurden neue Entwicklungen im Kampf gegen organisierte Kriminalität in Europa bekannt gegeben. In einer koordinierten Aktion nahmen lettische und rumänische Polizeikräfte mit Unterstützung von Europol drei Männer fest, die im Verdacht stehen, in einen heimtückischen Mord verwickelt zu sein.

Die Festnahmen fanden am 24., 25. und 26. Juni 2025 statt. Den Beschuldigten, im Alter von 58, 57 und 44 Jahren, wird vorgeworfen, in einen Auftragsmord verwickelt zu sein. Konkret wird dem 58-Jährigen angelastet, am 18. März 2019 einen 26-jährigen Mann am Alexanderplatz in Berlin mit zwei Messerstichen getötet zu haben. Er soll dem Opfer vor dessen Arbeitsstätte aufgelauert und mit Tötungsabsicht zugestochen haben. Zuvor war der Beschuldigte kurz nach Deutschland eingereist.

Internationale Zusammenarbeit in der Strafverfolgung

Die Festnahmen der mutmaßlichen Täter erfolgten auf Grundlage europäischer Haftbefehle, die von der Staatsanwaltschaft Berlin ausgestellt wurden. Die anderen beiden Verdächtigen, der 57-Jährige und der 44-Jährige, sollen den Mordauftrag erteilt beziehungsweise weitergeleitet haben. Die Festnahmen wurden in Rumänien, Lettland und Bukarest vollzogen, und die Beschuldigten sollen an Deutschland ausgeliefert werden.

Parallel wurden am 27. Juni 2025 in Berlin sechs Wohn- und Geschäftsanschriften in Schöneberg, Mitte und Falkensee (Brandenburg) durchsucht. Dabei stellte die Polizei diverse Waffen, darunter Schrotflinten, Handfeuerwaffen und Stichwaffen, sowie elektronische Datenträger und Geschäftsunterlagen sicher. Diese Maßnahmen dienten der Identifizierung der Tatverdächtigen und wurden durch die enge Zusammenarbeit der Polizei Berlin und der Staatsanwaltschaft Berlin mit Europol unterstützt.

Ermittlungen im großen Rahmen

Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Tathergangs und der organisierten Kriminalität laufen weiter. Europol war maßgeblich an den Ermittlungen beteiligt, indem sie analytische Hilfe, Informationsaustausch und Koordination zwischen den beteiligten Behörden in Deutschland, Moldau, Rumänien und Lettland leistete. Vor den Festnahmen fanden operative Treffen im Europol-Hauptquartier in Den Haag statt.

Diese Festnahmen sind Teil eines umfassenderen internationalen Einsatzes gegen das organisierte Verbrechen. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung haben internationale Ermittler über 800 Verdächtige in 16 Ländern festgenommen. Mehr als 700 Objekte wurden durchsucht, bei denen Tonnen an Drogen sowie große Mengen an Bargeld, Juwelen und Waffen sichergestellt werden konnten. Diese groß angelegte Operation stellte eine der größten Maßnahmen gegen verschlüsselte kriminelle Aktivitäten dar und wurde unter Leitung des FBI in Zusammenarbeit mit Europol durchgeführt.

Die Situation verdeutlicht, wie wichtig internationale Kooperation im Kampf gegen das organisierte Verbrechen ist, das nicht nur Europa, sondern auch Länder wie die USA und Australien betrifft.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen und Statistiken zur Kriminalität in Europa können Interessierte die Eurostat-Website besuchen.