Blutiger Raubüberfall in Neukölln: 29-Jähriger stürzt vom Balkon!
In Berlin-Neukölln wurde ein 29-Jähriger bei einem Raubüberfall schwer verletzt. Tatverdächtige sind festgenommen.

Blutiger Raubüberfall in Neukölln: 29-Jähriger stürzt vom Balkon!
Am 25. Dezember 2025 ereignete sich in Berlin-Neukölln ein schwerer Raubüberfall, bei dem ein 29-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Laut maz-online.de wurde der Mann in seiner Wohnung am Britzer Damm von zwei Tatverdächtigen, einem 23-jährigen und einem 17-jährigen, mit einem Messer bedroht.
Die Tat ereignete sich gegen 8 Uhr, als die beiden Verdächtigen an der Wohnungstür klingelten und die Tür von einem 31-jährigen Bekannten des Mieters geöffnet wurde. Nachdem sie sich gewaltsam Zugang verschafft hatten, suchten sie den 29-Jährigen, der sich in einem Raum eingeschlossen hatte. Nach dem gewaltsamen Öffnen der Tür forderten die Täter Geld von ihm.
Flucht und schwere Verletzungen
Der 29-Jährige versuchte daraufhin, über den Balkon zu fliehen, stürzte jedoch aus dem zweiten Obergeschoss auf den Gehweg. Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu und musste notoperiert werden, doch sein Leben sei nicht in Gefahr, wie die Polizei mitteilte. Die beiden Tatverdächtigen konnten am Tatort festgenommen werden und sind wohnungslos. Sie wurden an die Kriminalpolizei übergeben, die nun Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung führt.
Zusätzlich zu diesem Vorfall gibt es Berichte über einen weiteren Tatverdächtigen, der in Berlin-Mitte einen Überfall begangen haben soll. Laut berlin.de wird ein 27-jähriger Mann verdächtigt, am 13. November 2025 eine 51-jährige Frau in einer Bar am Legiendamm zur Herausgabe ihrer Geldbörse aufgefordert zu haben. Der Verdächtige flüchtete danach mit der Geldbörse, wurde jedoch später in der Oranienstraße vorläufig festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Die aktuelle Kriminalitätslage in Deutschland
Solche Raubüberfälle sind Teil eines größeren Trends in der deutschen Kriminalitätsstatistik. Laut Statista gab es im Jahr 2022 mehr als 38.000 erfasste Raubdelikte. Im Vergleich zum Vorjahr war ein Anstieg der Diebstahlsdelikte zu verzeichnen, was möglicherweise auch auf eine Zunahme der räuberischen Übergriffe zurückzuführen ist. Im gleichen Jahr wurden 29 Raubmorde verzeichnet, eine Zahl, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten halbiert hat.
Die Aufklärungsquote für Raubdelikte lag bei knapp 60%, was vergleichsweise höher ist als bei Wohnungseinbruchdiebstählen. Dieses Phänomen zeigt, dass trotz der wachsenden Zahl an Raubüberfällen die Polizei in Deutschland Fortschritte bei der Aufklärung dieser Verbrechen macht.