Spandau

Berlin: Staatssekretärin besucht Gemeinschaftskrankenhaus und Drogenhilfe in Spandau

Die Berliner Gesundheitsstaatssekretärin Ellen Haußdörfer besuchte heute im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Bezirkstour Spandau. Gemeinsam mit der hiesigen Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, Tanja Franzke, informierte sich die Staatssekretärin über die Arbeit des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe und die Ambulanz für Integrierte Drogenhilfe (A.I.D.) Spandau. Im Austausch mit Expertinnen und Experten sprachen die Politikerinnen unter anderem über praxisnahe Strategien für eine gute bezirkliche Gesundheitsversorgung.

Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, ein Akutkrankenhaus und akademisches Lehrkrankenhaus der Charité, bietet mit insgesamt 14 Fachbereichen ein breites Angebot für die Gesundheitsversorgung im Bezirk Spandau. Das Krankenhaus setzt auf die anthroposophische Medizin und betrachtet den Menschen ganzheitlich in seinem konkreten Lebensumfeld. Die Staatssekretärin und die Bezirksstadträtin informierten sich besonders über die Notaufnahme sowie die Abteilungen für Psychosomatik und Suchtmedizin.

Die Ambulanz für Integrierte Drogenhilfe in der Nähe des Bahnhofs Spandau wurde im Oktober 2023 neu eröffnet. Mit einem multiprofessionellen Team aus Suchtmedizinerinnen und -medizinern sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bietet die Ambulanz Substitutionsbehandlungen, umfassende medizinische Versorgung und begleitende psychosoziale Betreuung an. Zudem wurde das Projekt SPAX vorgestellt, das sich auf Sozialarbeit im öffentlichen Raum mit Fokus auf Alkohol- und Suchtmittelmissbrauch konzentriert.

Die Gesundheitspolitik in Berlin, insbesondere in Bezug auf Suchtprävention und -behandlung, steht im Fokus der Diskussionen zwischen Staatssekretärin Haußdörfer, Bezirksstadträtin Franzke und den Mitgliedern des Ausschusses für Gesundheit der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung. Themen wie hausärztliche Versorgung, Schaffung von mehr Arztsitzen, Auswirkungen der Krankenhausreform und Digitalisierung für Patienten werden erörtert.

Insgesamt zeigen die Besuche und Gespräche der Politikerinnen die Bemühungen und Maßnahmen, die in Spandau unternommen werden, um eine umfassende und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung sowie effektive Drogen- und Suchthilfe anzubieten. Die Kooperationen zwischen staatlichen Einrichtungen, medizinischem Fachpersonal und sozialen Diensten verdeutlichen die Vielschichtigkeit und Interdisziplinarität, die im Gesundheitssektor notwendig sind. Die anthroposophische Medizin des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe und die integrative Drogenhilfe der A.I.D. Spandau sind beispielhaft für die vielfältigen Angebote und Unterstützungsmaßnahmen in diesem Bereich.

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Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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