Reinickendorf

Neuer Netzknoten Wittenau: Spatenstich für zukunftsweisende Energieversorgung

In Berlin wurde am 19. Juni der erste Spatenstich für den Bau eines neuen Netzknotens in Wittenau an der Holzhauser Straße gesetzt. Dieser Netzknoten wird ab 2031 die Stromversorgung für Haushalts- und Gewerbekunden in Reinickendorf sicherstellen und mit modernster, klimafreundlicher Schaltanlagentechnik ausgestattet sein. Der neue Netzknoten wird als Ersatzneubau für ein altes Werk auf demselben Grundstück entstehen.

Der Netzknoten Wittenau ist Teil eines Investitionsprogramms, um die Netzkapazität in Berlin in den kommenden zehn Jahren zu verdoppeln. Die Baugrube des neuen Netzknotens soll bis Ende 2024 fertig sein, der Abschluss des Rohbaus ist für 2026 geplant. Die geplante Inbetriebnahme ist 2031, woraufhin die Altanlage nebenan zurückgebaut wird. Der neue Netzknoten wird 23 Schaltfelder haben, im Gegensatz zu den 11 Schaltfeldern der Altanlage. Diese Schaltfelder ermöglichen das Lenken des Stromflusses in verschiedene Netzbereiche und zu den angeschlossenen Umspannwerken im Berliner Norden.

Der Bau des neuen Netzknotens in Wittenau ist ein wichtiger Schritt für die Energiewende und Wärmewende in Reinickendorf. Es ist ein bedeutender Baustein für eine zuverlässige und klimafreundliche Energieversorgung in der Region. Das Projekt trägt dazu bei, dezentrale Energieversorgung und stromintensive Wärmegewinnung weiter auszubauen und den Bezirk klimafreundlicher zu gestalten.

Für den Bau des neuen Netzknotens sind rund 60 Millionen Euro veranschlagt. Der Netzknoten ist bereits für einen weiteren Um- und Ausbau in der Zukunft ausgelegt und unterstützt unter anderem die Versorgung des neuen Schumacher-Quartiers auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tegel. Der Ersatzneubau ist notwendig, da der bisherige Netzknoten aus dem Jahr 1968 technisch ans Ende seiner Lebensdauer kommt.

Für die Zukunft der Energieversorgung in Berlin ist der neue Netzknoten Wittenau somit ein wichtiger Schritt, um die steigenden Anforderungen an das Stromnetz zu erfüllen und die Versorgungssicherheit in der Stadt zu gewährleisten.

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Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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