Pankow

Vorkaufsrecht genutzt: Tuntenhaus gerettet in Pankow

Das Tuntenhaus in der Kastanienallee 86 konnte erfolgreich durch das Bezirksamt Pankow gerettet werden, nachdem keine Abwendungsvereinbarung getroffen wurde. Die Stiftung Edith Maryon, eine Stiftung, die Grundstücke der Spekulation entzieht, wird das Haus erhalten und 25 Wohneinheiten für gemeinschaftliche Wohnprojekte bereitstellen. Die Genossenschaft Selbstbau eG wird das Haus im Auftrag der Stiftung sanieren und danach das Erbbaurecht übernehmen. Bezirksstadtrat Cornelius Bechtler zeigt sich erleichtert und betont die Bedeutung des Tuntenhauses als Ort der Vielfalt für queere Menschen.

Das Tuntenhaus liegt im Sozialen Erhaltungsgebiet "Teutoburger Platz". Das Bundesverwaltungsgericht hat kürzlich entschieden, dass das Vorkaufsrecht in sozialen Erhaltungsgebieten nur noch für Grundstücke mit städtebaulichen Missständen möglich ist. Obwohl die Gebäude auf dem Grundstück die Ziele der Erhaltungsverordnung erfüllen, weisen sie erhebliche Mängel auf, was den Vorkauf für das Tuntenhaus ermöglichte.

Die Rettung des Tuntenhauses ist ein wichtiger Schritt, um bezahlbaren Wohnraum für vulnerable Gruppen zu sichern und die Vielfalt Berlins zu erhalten. Es ist ein Beispiel dafür, wie Bürger, Stiftungen und Genossenschaften zusammenarbeiten können, um soziale Probleme anzugehen und Wohnraum für alle zu sichern.

| Fakten zum Tuntenhaus |
| Grundstück: Kastanienallee 86 |
| Anzahl der Wohneinheiten: 25 |
| Erhaltung: Soziales Erhaltungsgebiet "Teutoburger Platz" |
| Verwendung: Gemeinschaftliche Wohnprojekte |
| Maßnahmen: Sanierung durch Genossenschaft Selbstbau eG |



Quelle: www.berlin.de

Siehe auch  Pankow erhält Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ – UN-Kinderrechte umgesetzt

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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