Pankow

Pankow erhält Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ – UN-Kinderrechte umgesetzt

Der Bezirk Pankow in Berlin hat kürzlich das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ erhalten. Dieses Siegel wird vom Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. vergeben und würdigt die Verabschiedung eines Aktionsplans, der die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf bezirklicher Ebene zum Ziel hat. Mit dem Erhalt des Siegels verpflichtet sich der Bezirk Pankow dazu, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sich regelmäßigen Prüfverfahren zu unterziehen.

Die Bezirksbürgermeisterin Dr. Cordelia Koch betonte die Bedeutung dieses Siegels und erklärte, dass Pankow sich für die gesunde, sichere und kindgerechte Entwicklung von Kindern einsetzt. Kinder und Jugendliche sollen in Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden und die Möglichkeit haben, ihre Interessen zu vertreten. Anja Siegesmund, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Kinderfreundliche Kommunen, lobte den Bezirk Pankow für seinen Aktionsplan und betonte die Vielzahl von geplanten Maßnahmen, die in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden sollen.

Experten des Vereins Kinderfreundliche Kommunen äußerten sich positiv zur Initiative des Bezirks Pankow, öffentliche Räume kinder- und jugendgerechter zu gestalten. Sie lobten auch die geplante Schaffung eines Beteiligungsbüros für Kinder und Jugendliche sowie die Einrichtung einer Stelle für eine_n Kinderbeauftragte_n. Die Vorsitzende des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes, Prof. Ann Skelton, war ebenfalls bei der Siegelübergabe anwesend und lobte die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene.

Das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ sieht eine fünfjährige Begleitung für größere Kommunen (vier Jahre für kleinere Kommunen) vor. Nach einer Bestandsaufnahme und Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen wird ein Aktionsplan erstellt und vom Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. überprüft. Das Siegel wird dann für drei Jahre verliehen. Der Verein begleitet bereits seit zehn Jahren Städte und Gemeinden bei der lokalen Umsetzung der Kinderrechte.

Siehe auch  Berlin: Kostenlose Sperrmüll-Abgabe und Tauschmarkt in Tempelhof-Schöneberg

Insgesamt fast 60 Kommunen in Deutschland haben sich dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ angeschlossen, darunter Hanau, Köln, Potsdam, Regensburg, Stuttgart und Wolfsburg. Dieses Vorhaben basiert auf internationalen Erfahrungen aus der Child Friendly Cities Initiative von UNICEF und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die Auszeichnung des Bezirks Pankow als „Kinderfreundliche Kommune“ ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer kinderfreundlicheren und partizipativeren Gesellschaft und zeigt das Engagement des Bezirks für die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen.



Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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