Berlin Aktuell

Initiativen im ehemaligen Verlagsgebäude des ‚Neues Deutschland‘ erwägen Auszug wegen Veranstaltung mit Israel- und Judenhass

Das frühere Gebäude des Verlags "Neues Deutschland" am Franz-Mehring-Platz in Friedrichshain beherbergt mehrere staatlich geförderte Initiativen, darunter der "Berliner Ratschlag für Demokratie" und die Initiative "Gesicht Zeigen". Aufgrund einer Veranstaltung, bei der offen Israel- und Judenhass verbreitet wurde, überlegen diese Initiativen nun, auszuziehen. Die Veranstaltung fand am Samstagvormittag vor einer Woche statt, als das Massaker der Hamas in Israel noch andauerte. Cornelia Seibeld, Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, hat sich in einem Schreiben an den Ratschlag und "Gesicht Zeigen" eingeschaltet und erklärt, dass sie nicht verstehen könne, wie ein von öffentlichen Geldern gefördertes Projektbüro weiterhin seinen Sitz in einem eindeutig antisemitischen Umfeld haben könne.

Quelle: Gemäß einem Bericht von www.tagesspiegel.de

Es ist bedenklich, dass in einem staatlich geförderten Gebäude Veranstaltungen stattfinden können, bei denen Israel- und Judenhass verbreitet wird. Der Kongress, der dort stattfand, verherrlichte den Terror der Hamas und begrüßte die Morde an jüdischen Menschen. Dies steht im starken Widerspruch zu den grundlegenden Werten der Demokratie und des Respekts, für die der Ratschlag für Demokratie und "Gesicht Zeigen" stehen. Es ist richtig, dass Präsidentin Seibeld sich eingeschaltet hat und eine klare Position bezogen hat. Es darf nicht toleriert werden, dass öffentliche Gelder für Projekte verwendet werden, die mit antisemitischen Aktivitäten in Verbindung stehen.

Es ist wichtig, dass der Vermieter des Gebäudes, an dem auch die Partei "Die Linke" beteiligt ist, angemessen auf diesen Vorfall reagiert. Es reicht nicht aus, die Verantwortung auf die Mieter und Veranstalter zu schieben. Es müssen klare Regeln aufgestellt werden, um sicherzustellen, dass solche Veranstaltungen nicht mehr im Gebäude stattfinden können. Es darf kein Platz für Antisemitismus und Hass in unserer Stadt sein.

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Es bleibt abzuwarten, wie die Mitglieder des "Berliner Ratschlags für Demokratie" auf den Vorfall reagieren werden. Es ist wichtig, dass sie eine klare Position beziehen und gegebenenfalls Konsequenzen ziehen. Die gemeinsame Erklärung, die in dieser Woche erwartet wird, wird zeigen, ob die Initiativen weiterhin in dem Gebäude bleiben können oder ob ein Auszug notwendig ist, um ihre eigenen Werte und Prinzipien zu wahren. Es ist zu hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden und ein respektvoller und toleranter Umgang miteinander gefördert wird.

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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