Berlin Aktuell

Berlin reagiert auf den Krieg im Nahen Osten: Ab Montag soll das Thema auch an den Schulen behandelt werden.

Gemäß einem Bericht von www.rbb24.de, hat der Krieg im Nahen Osten auch Berlins Schulen erreicht. Die Bildungsverwaltung spricht sich dafür aus, ab Montag nach den Herbstferien den Krieg im Unterricht zu thematisieren. Elternvertreter fordern weitere Unterstützung für Lehrkräfte.

Die Berliner Senatsbildungsverwaltung plant, den Krieg im Nahen Osten zum Thema an den Schulen zu machen. Die Behandlung der Ereignisse und der Austausch kontroverser Positionen dazu ist ausdrücklich erwünscht. Die Bildungsverwaltung hat bereits Unterrichtsanregungen, Online-Fortbildungen und Materialsammlungen für die Schulen bereitgestellt. Die Schulen können auch externe Unterstützung in den Bereichen Demokratiebildung, Antisemitismusprävention und Erläuterung des Nahost-Konflikts erhalten. In besonderen Fällen kann auch der Präventionsbeamte der Polizei kontaktiert werden, falls der Schulfrieden gefährdet ist.

Die Berliner Elternvertretung betont, dass Konflikte im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen Israel und der Hamas mit pädagogischen Mitteln gelöst werden sollten. Es solle erst versucht werden, Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern zu führen, bevor Verbote eingesetzt werden. Die Lehrkräfte sollten sensibel für das Thema sein und den Gesprächsbedarf der Schülerinnen und Schüler beachten. Bisher sind sichtbare Konflikte auf einzelne Schulen beschränkt geblieben.

Die Schulen sind sensibilisiert und wissen, was sie erwartet. Bei Bedarf können sie ihren Unterstützungsbedarf formulieren, und es wurden bereits Unterstützungsangebote für Lehrkräfte bereitgestellt.

NAG Redaktion

Versierte Journalisten mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Arbeiteten seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Haben für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und sind bekannt für tiefgründige Analysen und klare Darstellungen komplexer Sachverhalte.

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