Zukunft des 1. FC Union Berlin: Zingler bleibt, Stadion wird größer!

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Der 1. FC Union Berlin verpflichtet Oliver Burke und plant eine Stadionerweiterung für über 40.000 Zuschauer bis 2026. Dirk Zingler bleibt Präsident.

Der 1. FC Union Berlin verpflichtet Oliver Burke und plant eine Stadionerweiterung für über 40.000 Zuschauer bis 2026. Dirk Zingler bleibt Präsident.
Der 1. FC Union Berlin verpflichtet Oliver Burke und plant eine Stadionerweiterung für über 40.000 Zuschauer bis 2026. Dirk Zingler bleibt Präsident.

Zukunft des 1. FC Union Berlin: Zingler bleibt, Stadion wird größer!

In einer bedeutenden Bekanntgabe für den 1. FC Union Berlin bleibt Dirk Zingler für weitere vier Jahre Präsident des Vereins. Dies wurde während einer Medienrunde bekannt gegeben, die Zinglers Vertragsverlängerung thematisierte. Der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Koch lobte ihn als einen der besten Unternehmer im deutschen Fußball. Zingler, der den Verein seit 2004 leitet, hat Union von der Oberliga bis in die Champions League geführt, was als bemerkenswerter Erfolg gilt. Trotz dieser Erfolge betont er die Herausforderungen, die der Klub in den kommenden Jahren erwarten wird.

Ein zentrales Ziel unter seiner Präsidentschaft bleibt der Erhalt des Bundesliga-Status der Männermannschaft. Außerdem hat die Frauenmannschaft kürzlich den Aufstieg in die höchste Spielklasse geschafft, was den ambitionierten Kurs des Vereins unterstreicht. Im Rahmen der organisatorischen Veränderungen wird das Präsidium zum 1. Juli 2025 von fünf auf sieben Mitglieder erweitert. Jörg Hinze, ein bisheriges Präsidiumsmitglied, scheidet aus, bleibt jedoch im Wirtschaftsrat. Neu hinzukommen werden Katharina Kienemann, Jennifer Zietz und Christian Arbeit. Dirk Thieme, Oskar Kosche und Lutz Munack werden weiterhin Teil des Gremiums sein.

Stadionumbau und Kapazitätserweiterung

Ein weiteres zukunftsweisendes Projekt ist der geplante Umbau des Stadions An der Alten Försterei. Präsident Zingler informierte darüber, dass das neue Stadion mit einer Kapazität von über 40.000 Zuschauern voraussichtlich in der Saison 2026/27 eröffnet werden soll. Der Umbau soll im Juli 2025 beginnen und erfolgt unabhängig vom sportlichen Abschneiden des Vereins. Union plant zudem, während der Saison 2025/26 für Heimspiele ins Olympiastadion auszuweichen, da das gegenwärtige Stadion aufgrund einer Sondergenehmigung nicht bundesligatauglich ist.

Für den Umbau sind Investitionen von über 100 Millionen Euro geplant, um alle Bereiche des Stadions zu modernisieren. Alle drei Ränge sowie die Haupttribüne sollen um drei bis vier Reihen erhöht werden, sodass mehr Platz für die wachsende Fangemeinde geschaffen wird. Neben Fußballspielen sind auch andere Veranstaltungen vorgesehen, um das Gelände zu einem Sport-, Kultur- und Musikzentrum im Südosten Berlins zu entwickeln. Eine große Bühne vor dem Stadion wird den Rahmen für Theaterstücke, Konzerte und Kinoabende bieten und Platz für über 10.000 zusätzliche Zuschauer schaffen.

Neuzugang und Perspektiven

Um die sportlichen Ambitionen des Vereins weiter voranzutreiben, hat der 1. FC Union Berlin Oliver Burke für die kommende Saison ablösefrei von Werder Bremen verpflichtet. Burke äußerte sich positiv über den Verein und die Gespräche mit den Verantwortlichen, was auf eine vielversprechende Zusammenarbeit hindeutet. Der Fokus auf eine erfolgreiche Bundesliga-Saison sowie die anstehenden Veränderungen im Verein schaffen ein positives Klima und spannende Perspektiven für die nächsten Jahre.

Der 1. FC Union Berlin steht also vor einem spannenden Kapitel, das sowohl sportliche als auch infrastrukturelle Entwicklungen umfasst und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins stellen könnte. Die Fans dürfen sich auf viele aufregende Momente freuen.

Für detailliertere Informationen zu den Entwicklungen und Strategien des Vereins, siehe auch Berliner Zeitung, RBB24 und DFB.de.