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Uni in Berlin-Dahlem blockiert Containerdorf-Lösung

Kontroverse um Flüchtlingscontainer auf Unigelände: Aufbruch in der woke Welt?

Das Grundstück an der Thielallee 63 in Berlin-Dahlem, das derzeit als Parkplatz genutzt wird, soll vom Senat in naher Zukunft für den Bau eines Containerdorfes zur Unterbringung von 260 Flüchtlingen genutzt werden. Diese Pläne stoßen jedoch auf Widerstand, insbesondere an der Freien Universität. Die Universitätsleitung wurde vom Vorhaben überrascht und betonte, dass sie die Fläche für eigene Bauprojekte benötige. Als Alternative schlug die Universität vor, leer stehende Gebäude der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben am Standort Thielallee 92 zu nutzen, die bereits in der Vergangenheit als Flüchtlingsunterkünfte dienten.

Der Flüchtlingsbeauftragte des Senats, Broemme, betonte, dass die Unterbringung von Flüchtlingen auf dem brachliegenden Grundstück der Universität eine vorübergehende Lösung sei, bis mit dem Bau des geplanten Gebäudes begonnen werde. Er betonte die Notwendigkeit, freie Flächen zur Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen. Der Senat hatte Ende März 16 weitere Standorte für Containerdörfer beschlossen, um dem Mangel an Wohnraum für Flüchtlinge entgegenzuwirken.

Dennoch gibt es in einigen Stadtteilen, insbesondere in den vornehmeren Gegenden, Widerstand gegen die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften. In den sozialen Medien wird die Freie Universität für ihre ablehnende Haltung kritisiert, da sie sonst als weltoffen und tolerant wahrgenommen wird. Einige Nutzer argumentieren, dass die Universität ihre Flächen für Flüchtlingsunterkünfte zur Verfügung stellen sollte, anstatt sich gegen deren Nutzung zu sperren. Die Debatte wirft Fragen zur politischen Ausrichtung und zur Unterstützung von Flüchtlingen durch Bildungseinrichtungen auf.

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Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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